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Sitemap konnte nicht gelesen werden: Ursache und Lösung
Google konnte deine Sitemap nicht abrufen? So grenzt du den Grund mit Search Console und Live-Test ein, behebst die Ursache und reichst die Sitemap neu ein.
Im Sitemaps-Bericht der Search Console steht bei deiner Sitemap «Konnte nicht abgerufen werden». Klickst du auf die Zeile, erscheint «Sitemap konnte nicht gelesen werden». Beide Meldungen beschreiben denselben Befund: Google hat die Datei beim letzten Versuch nicht erhalten. Unter der Meldung kannst du einen Bereich mit weiteren Details aufklappen. Google nennt fünf mögliche Gründe, von einer Sperre in der robots.txt bis zu einer falschen Adresse; welcher zutrifft, grenzt du mit diesen Details und dem Live-Test ein. Zeigt dein Sitemap-Index «Erfolgreich» und nur eine Teilsitemap diese Meldung, prüfst du genau diese Teilsitemap.
Deine Seiten verschwinden durch diese Meldung nicht aus Google. Was Google bei früheren Abrufen aus der Sitemap gelesen hat, bleibt laut der Google-Hilfe zum Sitemaps-Bericht gespeichert, und Seiten, die über Links erreichbar sind, findet Google weiterhin. Ernst wird die Meldung aus zwei Gründen. Google versucht eine nicht abrufbare Sitemap nur noch einige Tage lang und crawlt sie danach nicht mehr; neue und geänderte Seiten verlieren damit diesen Weg zu Google. Und trifft die Ursache die ganze Website, etwa ein Passwortschutz, eine Firewall-Sperre oder eine Regel in der robots.txt, erreicht Google auch deine Seiten nicht. Führe deshalb den Live-Test der Sitemap-Adresse sofort aus, prüfe zusätzlich deine Startseite mit der URL-Prüfung, behebe die Ursache und reiche die Sitemap erneut ein.
Andere Sitemap-Meldungen stehen an anderer Stelle und bedeuten etwas anderes. «Vorübergehender Verarbeitungsfehler» und «Keine verweisenden Sitemaps gefunden» erscheinen in der URL-Prüfung einer einzelnen Seite; deine Sitemap-Datei kann dabei einwandfrei funktionieren. «Umleitungsfehler» (in der Google-Hilfe «Weiterleitungsfehler») und «Wegen nicht autorisierter Anforderung (401) blockiert» sind Gründe im Bericht zur Seitenindexierung und betreffen einzelne Seiten. Die folgende Übersicht führt direkt zur passenden Antwort.
Eine Sitemap enthält Adressen, die du Google zur Indexierung vorschlägst. Wenn du vor allem wissen möchtest, weshalb deine Website in der Suche fehlt, lies den Beitrag Warum Google deine Website nicht findet.
Meldungen im Sitemaps-Bericht: Bedeutung und Lösung
«Sitemap konnte nicht gelesen werden»
Diese Meldung steht auf der Detailseite einer Sitemap, deren Status in der Liste «Konnte nicht abgerufen werden» lautet. Google hat die Datei nicht erhalten und konnte deshalb keine Adressen daraus lesen. Die Google-Hilfe zum Sitemaps-Bericht nennt fünf mögliche Gründe. Welcher zutrifft, grenzt du mit den aufgeklappten Details unter der Meldung und dem Live-Test ein:
- Die robots.txt sperrt die Sitemap. Google berücksichtigt die robots.txt auch beim Abruf von Sitemaps. Prüfen: Im Live-Test steht bei «Crawling erlaubt?» nicht «Ja». Beheben: Passe die
Disallow-Regel an, die den Pfad der Sitemap trifft, und teste die Adresse erneut. - Gegen die Website liegt eine manuelle Massnahme vor. Solange sie nicht geklärt ist, liest Google laut Hilfe keine Sitemaps. Prüfen: Öffne in der Search Console den Bericht «Manuelle Massnahmen». Beheben: Bearbeite das dort beschriebene Problem nach den Angaben im Bericht. Die Sitemap-Datei ist in diesem Fall nicht die Ursache.
- Die angegebene Adresse ist falsch. Unter der eingereichten URL findet Google keine Sitemap. Prüfen: Öffne die Adresse aus dem Bericht im Browser; du siehst eine Fehlerseite statt XML. Beheben: Suche die tatsächlich erzeugte Datei und reiche deren vollständige Adresse ein. Bei WordPress hängt die richtige Adresse von deinen Einstellungen ab: Ohne SEO-Plugin erzeugt WordPress seit Version 5.5 selbst
/wp-sitemap.xml. Ist unter Einstellungen → Lesen «Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren» angehakt (in der deutschen Sprachversion «… davon abraten …»), schaltet WordPress diese Datei laut seinem Entwicklerhinweis zu Version 5.5 ab, und die Adresse liefert den Fehler 404. Dann ist nicht die Sitemap das Problem, sondern die Einstellung, die auch deine Seiten von der Indexierung ausschliesst; wie du sie korrigierst, zeigt der Abschnitt zu noindex im Auffindbarkeitsartikel. Ist ein SEO-Plugin wie Yoast SEO aktiv, ersetzt es die WordPress-eigene Datei; dessen Index liegt meist unter/sitemap_index.xml. - Der Server liefert einen anderen Fehler. Google nennt als Beispiel einen nicht verfügbaren Server; einige dieser Fehler treten laut Google nur vorübergehend auf. Prüfen: Im Live-Test steht bei «Seitenabruf» nicht «Erfolgreich». Den Statuscode liest du wie in Schritt 4 der Prüfreihenfolge ab. Beheben: Lass die konkrete Serverantwort von deinem Hosting oder deiner Website-Betreuung beheben, etwa einen Serverfehler (5xx), eine verlangte Anmeldung (401) oder eine Zugriffssperre (403). Ist der Live-Test wieder erfolgreich, reichst du die Sitemap erneut ein. Zu dieser Gruppe gehört auch eine Zeitüberschreitung: Google behandelt Netzwerk-Timeouts und abgebrochene Verbindungen ähnlich wie Serverfehler und nennt dafür keine feste Zeitgrenze. Wird deine Sitemap bei jedem Aufruf neu erzeugt, etwa von einem Plugin auf einer grossen Website, lade sie mehrmals und lies in den Entwicklertools jeweils die Antwortzeit ab. Schwankt sie stark oder bricht der Abruf ab, gibst du diese Messung mit Datum und Uhrzeit deinem Hosting weiter.
- Der Crawling-Bedarf für die Sitemap ist gering. Google verbindet ihn mit der Qualität der Inhalte: Je höher sie ist, desto höher ist laut Google der Crawling-Bedarf. Prüfen: Dieser Grund zeigt sich nicht an der Datei. Er kommt infrage, wenn der Live-Test erfolgreich ist, die Adresse stimmt, keine manuelle Massnahme vorliegt und die Details keinen anderen Fehler zeigen. Beheben: Eine Änderung am XML hilft hier nicht. Stelle sicher, dass deine wichtigen Seiten über interne Links erreichbar sind, und prüfe, ob sie Suchenden eine eigenständige Antwort bieten. Die inhaltliche Prüfung beschreibt der Beitrag Warum Google deine Website nicht findet.
Im Browser öffnet sich die Sitemap, Google meldet trotzdem einen Abruffehler? Dein Browser ruft die Datei unter anderen Bedingungen ab als Google: mit gespeicherten Cookies, unter Umständen angemeldet im CMS und von deiner eigenen Internetverbindung aus. Eine Sperre, die nur automatische Abrufe trifft, siehst du darin nicht. Die Fachzeitschrift Website Boosting beschreibt einen solchen Fall: Die Sitemap liess sich im Browser öffnen, Google erhielt dagegen den HTTP-Fehler 403, weil das CMS die Datei nur mit einem gesetzten Cookie auslieferte («Der kuriose Fall der nicht aufrufbaren XML Sitemap», Ausgabe 79, abgerufen am 26. September 2026). Öffne die Adresse deshalb zusätzlich in einem privaten Browserfenster, in dem du nirgends angemeldet bist, und verlass dich für das Urteil auf den Live-Test, denn er ruft die Datei so ab wie Google. Zeigt der Browser die Datei und der Live-Test einen Fehler, prüft deine Website-Betreuung Sicherheits-Plugin, Firewall und Bot-Schutz des Hostings auf Regeln, die Googlebot aussperren.
Index erfolgreich, Teilsitemap nicht gelesen? In der Detailansicht eines Sitemap-Index stehen unter «Gelesene Sitemaps» die einzelnen Teilsitemaps mit eigenem Status, wie der Screenshot meiner eigenen Sitemap zeigt. Zeigt eine davon «Sitemap konnte nicht gelesen werden», während der Index «Erfolgreich» meldet, hat Google den Index gelesen, diese Datei aber nicht abgerufen. Prüfe dann genau diese Adresse im Browser und mit dem Live-Test, nicht die Adresse des Index. Auch eine unerwartet kleine Zahl erkannter Seiten beim Index ist ein Anlass für diesen Blick in die Liste, denn sie umfasst laut Google die URLs aller untergeordneten Sitemaps.
Bei komprimierten Teilsitemaps (.xml.gz) gilt dieselbe Prüfung. Kann Google eine solche Datei zwar abrufen, aber nicht entpacken, führt die Google-Hilfe dafür einen eigenen Fehler: «Komprimierungsfehler». Bei diesem Fehler komprimierst du die Datei neu, etwa mit gzip, und reichst sie erneut ein.
Nach der Korrektur reichst du die Sitemap erneut ein. Die Google-Hilfe empfiehlt diese neue Anfrage, weil Google eine Sitemap nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen nicht mehr abruft. Wie du die Korrektur sofort bestätigst, zeigt der Abschnitt Nach der Korrektur.
«Konnte nicht abgerufen werden»
So heisst der Status in der Liste «Eingereichte Sitemaps». Google konnte die Datei nicht abrufen; auf der Detailseite erscheint dazu «Sitemap konnte nicht gelesen werden» mit aufklappbaren Details. Prüfung und Behebung folgen deshalb den fünf Gründen oben. Beginne mit der genauen URL aus dem Bericht: Ein Tippfehler, eine veraltete Adresse oder eine nicht mehr vorhandene Datei lassen sich im Browser sofort erkennen.
Lies dabei die ganze Zeile, nicht nur den roten Status. Das Datum unter «Zuletzt gelesen» erscheint laut der Google-Hilfe nur, wenn Google die Sitemap abrufen konnte; der Status beschreibt dagegen den letzten Versuch. Aus beidem zusammen erkennst du, wo du suchen musst:
Tabelle seitlich verschieben
| Was in der Zeile steht | Was das bedeutet | Wo du ansetzt |
|---|---|---|
| «Konnte nicht abgerufen werden», «Zuletzt gelesen» leer | Google hat die Datei seit dem Einreichen nie erhalten. Steht als Typ «Unbekannt», ist die Datei laut Google noch nicht verarbeitet oder kein bekanntes Sitemap-Format. | Bei allem, was schon beim ersten Versuch galt: eingereichte Adresse, robots.txt, Passwortschutz oder Zugriffssperre |
| «Konnte nicht abgerufen werden», «Zuletzt gelesen» mit Datum | Bis zu diesem Datum hat der Abruf funktioniert, ein späterer Versuch ist gescheitert. | Bei dem, was sich seither geändert hat: Relaunch, Umzug, neues Plugin, Weiterleitung, Sicherheitseinstellung oder eine umbenannte Datei |
| Sitemap-Index «Erfolgreich», eine Teilsitemap rot | Google hat den Index gelesen, diese Datei aber nicht erhalten. | Bei genau dieser Teilsitemap, nicht beim Index |
| «Sitemap kann gelesen werden, enthält aber Fehler» oder «X Fehler» | Der Abruf funktioniert, einzelne Einträge sind fehlerhaft. | Bei den aufgelisteten Einträgen |
Die zweite Zeile der Tabelle stand im Oktober 2025 in meinem eigenen Bericht, neben einer erfolgreich gelesenen Sitemap; der Abschnitt zu Fehlern trotz funktionierender Sitemap zeigt die Werte.
Falls die Adresse weiterleitet, kontrolliere die Zieladresse und deren Antwort; eine Weiterleitung allein beweist weder einen Fehler noch eine funktionierende Sitemap. Auch im Live-Test prüfst du die Zieladresse direkt: Laut der Google-Hilfe zum URL-Prüftool folgt der Live-Test zwar den Weiterleitungen, zeigt aber weder an, dass er weitergeleitet wurde, noch welche Adresse er am Ende getestet hat.
Reiche die funktionierende Zieldatei direkt ein. Leitet beispielsweise /sitemap.xml auf /sitemap-index.xml weiter, prüfst du den Index und trägst dessen vollständige Adresse unter «Neue Sitemap hinzufügen» ein. Google führt im Sitemaps-Bericht die exakt eingereichte URL; Weiterleitungen werden dort nicht berücksichtigt. Bereinige den alten Berichtseintrag erst, wenn die richtige Datei erfolgreich verarbeitet wurde. Das Entfernen eines Eintrags aus dem Bericht löscht weder die Sitemap-Datei noch ihre Seiten aus dem Google-Index.
«Allgemeiner HTTP-Fehler»
Diese Meldung nennt noch keine eindeutige Ursache. Laut Google-Hilfe ist Google auf einen HTTP-Fehler gestossen, der nicht genauer aufgeführt ist; auch eine nicht vorhandene Seite kann dahinterstecken. Klappe die Fehlerdetails auf und prüfe den dort genannten HTTP-Status. Funktioniert der Abruf bei dir, teste die Sitemap zusätzlich mit Googles Live-Test. Die Behebung richtet sich nach dem Status: Eine fehlende Datei verlangt die richtige Adresse oder eine korrigierte Erzeugung, ein Serverfehler eine Klärung mit dem Hosting und eine Zugriffssperre eine Anpassung der Zugriffsregeln. Aus der Bezeichnung «Allgemeiner HTTP-Fehler» allein lässt sich weder eine kurze Serverüberlastung noch eine Empfehlung zum Abwarten ableiten.
«Vorübergehender Fehler» im Sitemaps-Bericht
Diese Meldung betrifft die Verarbeitung der Sitemap selbst. Google beschreibt dafür ein vorübergehendes Problem im eigenen System und kann den Abruf später erneut versuchen. Normalerweise musst du die Datei nicht noch einmal einreichen. Bleibt die Meldung nach mehreren Stunden bestehen, kannst du sie erneut einreichen. Das ist ein anderer Fall als ein HTTP- oder XML-Fehler an deiner Website. Quelle: Googles Liste der Sitemap-Fehler.
Mit dem Live-Test prüfst du sofort, ob Google die Datei abrufen kann. Ist er erfolgreich, ist der Abruf an deiner Website in Ordnung; einen Umbau der Datei verlangt die Meldung nicht, weil Google sie einem vorübergehenden Problem im eigenen System zuordnet. Schlägt der Live-Test fehl, besteht zusätzlich ein Abrufproblem, das du wie bei «Sitemap konnte nicht gelesen werden» eingrenzt.
«Sitemap kann gelesen werden, enthält aber Fehler»
Hier hat Google die Datei abgerufen, bei der Verarbeitung aber Fehler festgestellt. Die Detailseite listet sie einzeln auf. Du korrigierst also nicht den Zugriff, sondern die Datei beziehungsweise die Stelle, die sie erzeugt. Bei «URL nicht zulässig» enthält die Sitemap laut Google Adressen, die auf einer höheren Ebene oder einer anderen Domain liegen als die Sitemap-Datei. Prüfe dann, ob die Einträge dieselbe Schreibweise der Domain verwenden wie die Sitemap, etwa mit https und www. Google verlangt in Sitemaps vollständige, absolute URLs; eine Angabe wie /seite genügt nicht. Bei grossen Websites kommen zwei Grenzen dazu: Eine einzelne Sitemap darf laut Google höchstens 50’000 URLs enthalten und unkomprimiert höchstens 50 MB gross sein. Darüber meldet der Bericht «Zu viele URLs» beziehungsweise einen Dateigrössenfehler; du teilst die Sitemap dann auf mehrere Dateien auf und reichst einen Sitemap-Index ein, der auf sie verweist. Zwei weitere Fehler erklären die folgenden Abschnitte.
«Leere Sitemap»
Laut Google enthält die Sitemap keine URLs. Wenn du dort Seiten erwartest, prüfe die Sitemap-Erzeugung im CMS, Plugin oder Build-Prozess. Bei einem Sitemap-Index stehen die Seitenadressen erst in den verknüpften Teilsitemaps. Verwechsle diesen Aufbau nicht mit einer leeren Datei.
«Fehlerhafter Aufbau»: Die XML-Datei ist ungültig
Google konnte die XML-Struktur der Sitemap nicht parsen, also nicht maschinell auslesen. Mögliche Ursachen sind nicht maskierte Sonderzeichen – ein & in einer Adresse muss als & geschrieben sein – oder nicht geschlossene Tags. Ein XML-Validator zeigt die genaue Stelle. Kontrolliere ausserdem, was die Adresse überhaupt ausliefert: Eine gewöhnliche Webseite, etwa eine Anmelde- oder Startseite, ist keines der von Google unterstützten Sitemap-Formate. In diesem Fall prüfst du Adresse und Zugriffsregeln wie bei einem Abruffehler. Nach der Korrektur reichst du die Sitemap in der Search Console neu ein.
Sitemap-Angaben in der URL-Prüfung einer Seite
Die URL-Prüfung zeigt für eine einzelne Seite im Feld «Sitemaps» die Sitemaps, die über den Sitemaps-Bericht eingereicht oder in der robots.txt genannt sind und auf diese Adresse verweisen. So beschreibt es die Google-Hilfe zum URL-Prüftool. Die beiden folgenden Angaben betreffen deshalb die Verbindung zwischen Seite und Sitemap, nicht den Abruf der Sitemap-Datei.
«Vorübergehender Verarbeitungsfehler»
Du prüfst eine einzelne Seite und unter «Sitemaps» steht «Vorübergehender Verarbeitungsfehler». Laut Google-Hilfe zur URL-Prüfung konnte das Berichtssystem die Sitemap-Daten vorübergehend nicht bereitstellen. Die Meldung sagt also nichts über deine Sitemap-Datei aus. Führe die Prüfung der Seiten-URL erneut aus; laut Google kann das die Anzeige bereits beheben.
Prüfe separat unter «Indexierung → Sitemaps», ob die eingereichte Sitemap erfolgreich gelesen wurde. Ist das der Fall, ergibt sich aus dem Verarbeitungsfehler allein kein Änderungsbedarf an der Datei. Wenn die untersuchte Seite nicht indexiert ist, lies ihren Indexierungsgrund in der URL-Prüfung. Die fehlende Sitemap-Angabe erklärt für sich nicht, weshalb diese Seite im Index fehlt. Auf meiner Website zeigte die URL-Prüfung diese Meldung bei indexierten Seiten, während der Sitemaps-Bericht einen erfolgreichen Abruf meldete; das Beispiel unten dokumentiert den Stand.
«Keine verweisenden Sitemaps gefunden»
Googles Hilfe führt diese Angabe als «Keine verweisende Sitemap»: Google konnte keine Sitemap finden, die auf die geprüfte Seite verweist. Die Angabe meldet keinen Fehler beim Lesen deiner Sitemap und ist für sich auch kein Grund, weshalb eine Seite nicht indexiert wird. Eine Sitemap hilft Google beim Finden von URLs; eine Website mit rund 500 oder weniger Seiten, die intern umfassend verlinkt ist, braucht laut Google möglicherweise gar keine. Google erklärt, wann eine Sitemap sinnvoll ist.
Prüfe in dieser Reihenfolge:
- Soll die Seite überhaupt in der Sitemap stehen? Die Sitemap schlägt Adressen zur Indexierung vor. Weiterleitungen, Seiten mit
noindexoder Bestätigungsseiten gehören deshalb nicht hinein. Auf meiner Website ist die Seite nach dem Absenden des Kontaktformulars absichtlich nicht in der Sitemap und aufnoindexgesetzt; für sie ist «keine verweisende Sitemap» der erwartete Befund. - Steht die Adresse genau so in der Sitemap? Öffne die Sitemap beziehungsweise die passende Teilsitemap und suche die Adresse mit
Strg + F. Vergleiche die Schreibweise mit der geprüften URL:httpsoderhttp, mit oder ohnewww, mit oder ohne Schrägstrich am Ende. Jede Abweichung ist eine andere Adresse. - Kennt Google diese Sitemap? Das Feld berücksichtigt die im Sitemaps-Bericht eingereichten und die in der robots.txt genannten Sitemaps. Steht deine aktuelle Sitemap an keiner dieser Stellen oder wird sie nicht erfolgreich gelesen, beginnt die Korrektur dort.
- Kam die Seite nach dem letzten Lesen hinzu? Liegt «Zuletzt gelesen» im Sitemaps-Bericht vor dem Tag, an dem die Seite in die Sitemap aufgenommen wurde, kann Google den Eintrag noch nicht kennen. Reiche die Sitemap erneut ein.
Fehlt eine Seite, die in der Suche erscheinen soll, korrigiere die Einstellung im CMS, Plugin oder Build-Prozess, statt die Adresse von Hand in eine erzeugte Datei zu schreiben; sonst fehlt sie nach dem nächsten Erstellen wieder. Reiche die Sitemap danach erneut ein und wiederhole die URL-Prüfung. Ob die Seite indexiert ist, liest du im selben Prüfergebnis unter der Seitenindexierung ab. Steht dort «Gefunden – zurzeit nicht indexiert» oder «Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert», kennt Google die Adresse bereits, und der Sitemap-Eintrag allein bringt sie nicht in den Index; was du dann prüfst, erklären die Ratgeber zu Gefunden und Gecrawlt.
Umleitungs- oder Weiterleitungsfehler und «401» im Bericht zur Seitenindexierung
Diese beiden Gründe stehen nicht im Sitemaps-Bericht, sondern unter «Indexierung → Seiten» bei den nicht indexierten Seiten. Sie betreffen einzelne Seitenadressen, die Google unter anderem aus deiner Sitemap kennen kann. Öffne den Grund, um die betroffenen Beispiel-URLs zu sehen.
«Umleitungsfehler» oder «Weiterleitungsfehler»
Google ist beim Folgen einer Weiterleitung nicht bei einer Seite angekommen, etwa wegen einer Schleife oder einer zu langen Kette. Die deutsche Google-Hilfe zur Seitenindexierung führt diesen Grund als «Weiterleitungsfehler». Wie du die Kette mit curl oder den Entwicklertools verfolgst, welche der vier von Google genannten Ursachen vorliegt und wie du sie behebst, zeigt der Beitrag Umleitungsfehler in der Google Search Console beheben.
Steht eine der betroffenen Adressen in deiner Sitemap, ersetzt du sie dort durch die endgültige Zieladresse, wie es Google in der Hilfe zum Sitemaps-Bericht bei zu vielen Weiterleitungen empfiehlt. Nicht verwechseln: Unter «Seite mit Weiterleitung» ist Google der Weiterleitung gefolgt und angekommen; bei einer bewusst umgezogenen Seite ist das der gewünschte Zustand. Wann du dort trotzdem handeln musst, erklärt der Beitrag Seite mit Weiterleitung.
«Wegen nicht autorisierter Anforderung (401) blockiert»
Beim Abruf dieser Seite hat Googlebot laut Google-Hilfe eine Autorisierungsanforderung erhalten, also den HTTP-Status 401. Den Inhalt dahinter kann Google nicht lesen. Adressen mit einem 4xx-Status indexiert Google nicht; bereits indexierte werden aus dem Index entfernt. Bei einer wichtigen Seite lohnt sich die Prüfung deshalb sofort.
Prüfen: Öffne eine Beispiel-URL in einem privaten Browserfenster, in dem du nicht angemeldet bist. Diesen Test nennt Google, um den Fehler zu bestätigen. Erscheint ein Anmeldefenster, kann die Sperre etwa von einem Passwortschutz für eine Testversion, einem Wartungsmodus oder einem geschützten Verzeichnis im Hosting stammen.
Beheben: Soll die Seite in der Suche erscheinen, entferne die Anmeldepflicht für diese Adresse oder gewähre Googlebot Zugriff. Wer Googlebot anhand seiner Anfragen freischaltet, sollte vorher prüfen, ob sie tatsächlich von Google stammen; Google beschreibt diese Überprüfung. Danach bestätigt ein Live-Test in der URL-Prüfung den Abruf, und im Bericht startest du «Fehlerbehebung überprüfen». Soll die Seite geschützt bleiben, etwa ein Kundenbereich, ist die Sperre richtig. Steht die Adresse dann in deiner Sitemap, entferne sie dort, denn die Sitemap soll nur Seiten vorschlagen, die Google abrufen und indexieren darf.
Dieselbe Sperre kann auch die Sitemap-Datei selbst treffen. Dann meldet der Sitemaps-Bericht einen Abruffehler, und die Prüfung beginnt bei «Sitemap konnte nicht gelesen werden».
Für weitere Gründe, weshalb eine Seite nicht indexiert ist, und für Seiten, die ganz in der Suche fehlen, führt der Beitrag Warum Google deine Website nicht findet durch die passende Prüfung.
Sitemap prüfen: die Ursache Schritt für Schritt eingrenzen
- Bericht lesen: Notiere im Sitemaps-Bericht, welche Adresse betroffen ist, wie die Meldung genau lautet und ob unter «Zuletzt gelesen» ein Datum steht; was das Datum verrät, zeigt die Tabelle zur ganzen Zeile. Prüfe zuerst: Ist es die aktive Hauptsitemap oder eine alte Adresse?
- Adresse im Browser öffnen: Rufe die betroffene Sitemap-Adresse direkt auf. Siehst du XML-Inhalt, eine Weiterleitung oder eine Fehlerseite?
- Den Abruf durch Google testen: Verwende für die Sitemap-Adresse den Live-Test in der URL-Prüfung. Damit prüfst du, ob Google die Datei jetzt abrufen kann. Ein erfolgreicher Browseraufruf allein beantwortet diese Frage nicht.
- HTTP-Status prüfen: Öffne am Computer die Entwicklertools des Browsers (Taste F12). Wechsle zu «Netzwerk» und lade die Sitemap neu. Klicke auf den Eintrag zur XML-Datei und lies unter «Headers» beziehungsweise «Kopfzeilen» den Statuscode ab. 200 bedeutet, dass die Anfrage beantwortet wurde; prüfe trotzdem den Dateiinhalt. 301 oder 308 zeigt eine Weiterleitung, 404 eine fehlende Datei und 500 einen Serverfehler. Bei der aktiven Hauptsitemap verlangen 404 und 500 eine Korrektur. Wird der Zugriff mit 401 oder 403 verweigert, prüfe mit deiner Website-Betreuung die Anmeldung, Zugriffsregeln oder Server-Sperren für diese Datei; der Abschnitt zu 401 zeigt die Prüfung im privaten Browserfenster.
- XML validieren: Nennt die Fehlerdetailansicht einen Parsing- oder Strukturfehler, prüfst du die Datei mit einem XML-Validator. Er zeigt Syntaxfehler mit Zeilenangabe. Korrigiere die Erzeugung im CMS, Plugin oder Build-Prozess, damit der Fehler beim nächsten Erstellen der Sitemap nicht zurückkehrt.
- Mit dem Indexierungsbericht abgleichen: Eine erfolgreich gelesene Sitemap heisst nicht, dass jede Adresse indexiert wird. Google prüft jede Seite einzeln. Folge bei fehlenden Seiten der Anleitung zum Prüfen deiner Google-Sichtbarkeit. Stehen sie im Indexierungsbericht unter einer konkreten Meldung, führen die Ratgeber zu «Gefunden – zurzeit nicht indexiert», «Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert» und «Soft 404» weiter. Nennt Google eine andere Hauptversion, entscheidet die konkrete Meldung über die Korrektur: Bei «Duplikat – vom Nutzer nicht als kanonisch festgelegt» fehlt die Angabe der bevorzugten URL; bei «Google hat eine andere Seite als der Nutzer als kanonische Seite bestimmt» folgt Google deiner Angabe nicht. Eine «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag» kann dagegen die beabsichtigte Kopie sein. Die verlinkten Prüfungen helfen dir, die richtige Hauptversion in die Sitemap aufzunehmen.
Wenn du diese Schritte nicht selbst durchführen willst, ist das die Aufgabenbeschreibung für deine Website-Betreuung. Mit der exakten Meldung, der betroffenen Adresse und dem Statuscode lässt sich die Ursache eingrenzen. Hast du keine Betreuung oder möchtest du die Korrektur abgeben, übernehme ich sie; wie das abläuft, steht unter Sitemap-Fehler beheben lassen.
Die Sitemap mit Googles Live-Test prüfen
- Kopiere die vollständige Sitemap-URL aus der Detailansicht des Sitemaps-Berichts; bei einem Sitemap-Index die Adresse der betroffenen Teilsitemap.
- Füge diese Adresse oben in das URL-Prüftool der Search Console ein und starte die Prüfung.
- Klicke anschliessend auf «Live-Test».
- Öffne «Seitenverfügbarkeit». Für den Abruf der Datei sind vor allem «Crawling erlaubt?» = «Ja» und «Seitenabruf» = «Erfolgreich» relevant.
So empfiehlt Google die Prüfung von Sitemap-Abruffehlern. Eine robots.txt-Sperre verlangt eine andere Korrektur als ein Serverfehler; folge dem dort angezeigten Grund. Du testest hier den Abruf der XML-Datei. Ob deren Einträge als Sitemap verarbeitet werden, zeigt anschliessend der Sitemaps-Bericht.
Ist der Live-Abruf erfolgreich, kann Google die Datei jetzt abrufen. Der Sitemaps-Bericht kann trotzdem noch einen früheren, fehlgeschlagenen Versuch zeigen. Wie du die Korrektur abschliesst, zeigt der nächste Abschnitt.
Nach der Korrektur: Was du sofort prüfen kannst
Wann Google die in der Sitemap aufgeführten Seiten crawlt und den Indexierungsbericht aktualisiert, legst du nicht fest; für das erneute Crawlen von Seiten nennt Google einige Tage bis mehrere Wochen. Ob deine Korrektur an der Sitemap funktioniert, prüfst du dagegen sofort:
- Live-Test wiederholen: Zeigt die Sitemap-Adresse jetzt «Crawling erlaubt?» = «Ja» und «Seitenabruf» = «Erfolgreich», ist der Abruf an deiner Website behoben.
- Sitemap erneut einreichen: Trage die korrigierte Adresse unter «Neue Sitemap hinzufügen» ein, wie es Google nach behobenen Abruffehlern empfiehlt. Laut Google-Hilfe zum Sitemaps-Bericht wird die Sitemap danach normalerweise sofort abgerufen. Garantiert ist das nicht, denn das Einreichen ist laut Google ein Hinweis.
- «Zuletzt gelesen» und Status kontrollieren: Das Datum erscheint laut Google-Hilfe nur, wenn Google die Sitemap abrufen konnte; ein gescheiterter Versuch ändert es nicht. Zeigt die Zeile ein Datum nach deiner Korrektur und den Status «Erfolgreich», ist der Abruf behoben. Lautet der Status «Sitemap kann gelesen werden, enthält aber Fehler», ist der Abruf ebenfalls behoben und du korrigierst die aufgelisteten Einträge. Steht weiterhin «Konnte nicht abgerufen werden», hat Google die Datei seit dem erneuten Einreichen nicht erfolgreich abgerufen: Öffne die Details erneut und vergleiche sie mit deinem Live-Test.
- Wichtige Seiten einzeln prüfen: Fehlt eine wichtige Seite im Index, prüfe sie mit der URL-Prüfung und beantrage einmal die Indexierung. Mehrere Anträge für dieselbe Adresse beschleunigen das Crawlen laut Google nicht.
- Behobene Indexierungsgründe melden: Nach einem behobenen Umleitungsfehler oder einer entfernten 401-Sperre öffnest du den Grund im Bericht zur Seitenindexierung und klickst auf «Fehlerbehebung überprüfen». Die Überprüfung dauert laut Google in der Regel etwa zwei Wochen; den Fortschritt verfolgst du im Bericht.
Bleibt der Status «Konnte nicht abgerufen werden», obwohl der Live-Test erfolgreich ist und du die Sitemap nach der Korrektur erneut eingereicht hast, liegt das nicht zwingend an deiner Website. Googles Liste nennt zwei Gründe, die der Live-Test nicht abbildet: eine manuelle Massnahme im gleichnamigen Bericht und einen geringen Crawling-Bedarf. John Mueller von Google ergänzt in der Podcastfolge «Do sitemaps still matter?» vom 1. Oktober 2026, dass Googles Systeme manchmal schlicht keine Kapazität haben, die Datei abzurufen. Den Crawling-Bedarf bestimmt laut Mueller oft die wahrgenommene Qualität der Website; verbessert sie sich deutlich, nutzt Google die Sitemap wieder. An der Datei selbst kannst du in diesen beiden Fällen nichts reparieren. In Foren kursiert der Tipp, die Sitemap-Adresse mit einem Schrägstrich am Ende erneut einzureichen. Für die Search Console ist das eine neue Adresse, die sie neu abzurufen versucht; an Kapazität und Crawling-Bedarf ändert das nichts, und Google beschreibt diesen Weg nicht. Liegt keine manuelle Massnahme vor und willst du eine technische Sperre ausschliessen, prüft deine Website-Betreuung oder dein Hosting die Serverprotokolle der Sitemap-Adresse. Googlebot erscheint dort mit einem User-Agent, der «Googlebot» enthält. Ob ein Eintrag tatsächlich von Google stammt, bestätigt eine Rückwärts- und anschliessende Vorwärts-DNS-Abfrage der IP-Adresse, wie sie Google beschreibt. Danach unterscheidest du zwei Fälle:
- Kein Abruf von Googlebot im Protokoll: Die Anfrage hat deinen Webserver nicht erreicht. Die Sperre liegt dann davor, etwa in einer Firewall, einem Bot-Schutz, beim CDN oder im DNS. Google empfiehlt in diesem Fall, Firewall-Regeln und -Protokolle auf blockierte Google-IP-Adressen zu prüfen und sonst den Hoster oder CDN-Anbieter beizuziehen (Google zu DNS- und Netzwerkfehlern).
- Echter Googlebot-Abruf mit Status 200: Dein Server hat die Datei zu diesem Zeitpunkt ausgeliefert. Google erklärt diesen Fall nicht ausdrücklich; die folgende Prüfung ist deshalb meine Empfehlung. Vergleiche Datum und Uhrzeit des Eintrags mit dem gescheiterten Versuch im Bericht. Liegt der erfolgreiche Abruf danach, reichst du die Sitemap erneut ein und kontrollierst die Zeile. Fällt er auf denselben Zeitpunkt, prüft deine Betreuung im Protokoll, ob die übertragene Datenmenge der vollständigen Datei entspricht und ob die Adresse tatsächlich XML ausgeliefert hat.
Hast du niemanden, der die Serverprotokolle für dich auswertet, übernehme ich diese Prüfung als einzelne Korrektur. Den Festpreis bekommst du vor Beginn; von dir brauche ich den Zugang zu den Protokollen deines Hostings. Korrektur anfragen
Warum die Search Console Fehler zeigt, obwohl alles funktioniert
Zeigt deine aktive Sitemap trotz erfolgreichem Live-Test «Konnte nicht abgerufen werden», erklärt der Abschnitt Nach der Korrektur die Gründe auf Googles Seite: fehlende Kapazität und geringen Crawling-Bedarf. Ein anderer möglicher Auslöser ist eine Umstellung: Die Sitemap-Struktur wurde geändert und alte Adressen leiten per 301 auf die neue Datei weiter. Die Search Console führt die alten Adressen weiterhin in der Liste, und zwar genau so, wie sie eingereicht wurden; Weiterleitungen berücksichtigt der Bericht laut Google nicht. So sah das Anfang Oktober 2025 in meinem eigenen Sitemaps-Bericht aus. Die neue Datei /sitemap.xml hatte ich am 7. Oktober eingereicht, die alten Adressen leiteten auf sie weiter:
Tabelle seitlich verschieben
| Eingereichte Adresse | Typ | Eingereicht | Zuletzt gelesen | Status | Erkannte Seiten |
|---|---|---|---|---|---|
/sitemap.xml | Sitemap-Index | 07.10.2025 | 07.10.2025 | Erfolgreich | 18 |
/sitemap-index.xml | Sitemap-Index | 30.09.2025 | 01.10.2025 | Konnte nicht abgerufen werden | 0 |
/sitemap-0.xml | Unbekannt | 28.09.2025 | 07.10.2025 | 1 Fehler | 0 |
Zwei rote Einträge, während Google die aktive Sitemap am 7. Oktober erfolgreich las. Die Zeile zu /sitemap-index.xml trägt ein Lesedatum: Bis zum 1. Oktober hat der Abruf funktioniert, erst ein späterer Versuch ist gescheitert. Das passt zur Umstellung und nicht zu einem Fehler der aktiven Datei. Heute erzeugt meine Website wieder /sitemap-index.xml, und der Bericht führt nur noch diese Adresse mit dem Status «Erfolgreich», wie der Screenshot vom 8. September 2026 zeigt.
Prüfe deshalb betroffene Adresse, Weiterleitungsziel und aktive Hauptsitemap getrennt. Wenn die Weiterleitung beabsichtigt ist und die aktuelle Hauptsitemap erfolgreich gelesen wird, beschreibt die rote Zeile zu einer alten Adresse einen veralteten Stand. Sie ist dann kein Beleg für ein Indexierungsproblem. Prüfe zusätzlich den Seitenindexierungsbericht, statt aus dem Sitemaps-Bericht allein auf Schaden oder Entwarnung zu schliessen.
Wann du handeln musst und wann nicht
Kein technischer Umbau nötig: Die Meldungen betreffen alte Sitemap-Adressen, die beabsichtigt auf die neue Datei weiterleiten, die Hauptsitemap wird erfolgreich gelesen und der Seitenindexierungsbericht zeigt kein dazu passendes Problem. Alte Einträge kannst du zur Übersichtlichkeit aus der Search Console entfernen, sobald die aktive Adresse eindeutig feststeht.
Prüfung wiederholen, Datei nicht umbauen: Beim vorübergehenden Verarbeitungsfehler in der URL-Prüfung führst du die Prüfung erneut aus und kontrollierst den Sitemaps-Bericht. Beim vorübergehenden Fehler im Sitemaps-Bericht bestätigt ein Live-Test, dass die Datei abrufbar ist; zeigt der Bericht den Fehler nach mehreren Stunden noch, reichst du die Sitemap erneut ein. Bei HTTP-Fehlern prüfst du zuerst die Details und die aktuelle Erreichbarkeit.
Den Dateifehler beheben: Die aktive Hauptsitemap liefert 404 oder 500, der Zugriff wird gesperrt, die XML-Struktur ist ungültig oder die Datei enthält trotz erwarteter Seiten keine Einträge. Prüfe Erzeugung, Veröffentlichung und Serverantwort und behebe den konkreten Befund. «0 erkannte Seiten» im Bericht allein beweist noch keine leere Datei; vergleiche den Bericht mit dem tatsächlichen Dateiinhalt.
Sitemap finden, öffnen und auslesen
Um eine Sitemap zu öffnen, brauchst du nur ihre Adresse. Mit Zugang zur Search Console liest du sie im Sitemaps-Bericht ab; die Schritte stehen unter Die eingereichte Sitemap in der Search Console öffnen. Ohne Zugang findest du die Adresse in der robots.txt deiner Domain, in den Einstellungen deines CMS oder mit dem ChatGPT-Auftrag weiter unten. Die Datei öffnest du anschliessend direkt im Browser. Über die robots.txt findest du auch die Sitemap einer fremden Website, sofern sie dort genannt ist.
Die eingereichte Sitemap in der Search Console öffnen
So findest du die eingereichte Adresse in der Google Search Console:
- Wähle oben links deine Website aus. Dieser Eintrag heisst in der Search Console «Property».
- Öffne im linken Menü unter «Indexierung» den Bericht «Sitemaps». Auf einem schmalen Bildschirm öffnest du zuerst das Hauptmenü.
- Lies unter «Eingereichte Sitemaps» die Adresse, den Status und das Datum «Zuletzt gelesen» ab.
- Klicke auf die betreffende Zeile und öffne bei einem Fehler die Details unter der Meldung. «Sitemap öffnen» führt zur eingereichten Datei.
Eine leere Liste bedeutet nicht, dass keine Sitemap existiert. Der Bericht zeigt die über die Search Console oder ihre API eingereichten Sitemaps. Eine anderweitig entdeckte Datei kann fehlen. Prüfe auch, ob du die passende Property geöffnet hast. Diese Einschränkungen erläutert Google in der Hilfe zum Sitemaps-Bericht.
Sitemap mit ChatGPT finden
Mit deiner Domain kannst du ChatGPT den Suchauftrag geben. Die Websuche von ChatGPT hilft dabei, aktuelle öffentliche Quellen zu finden. Entscheidend ist, dass ChatGPT die gefundene Datei auch öffnen kann.
- Kopiere den folgenden Prompt und öffne ChatGPT.
- Füge ihn ein und ersetze [DEINE DOMAIN] durch deine Website-Adresse.
- Sende den Auftrag. Lass dir die gefundene Sitemap als Link ausgeben.
Diesen Auftrag kannst du direkt verwenden
Finde die Sitemap meiner Website: [DEINE DOMAIN].
Nutze die Websuche und öffne die öffentlich erreichbaren Dateien. Prüfe zuerst die robots.txt und folge ihren Sitemap-Verweisen. Falls du dort nichts findest, prüfe übliche Sitemap-Adressen.
Gib mir die gefundene Sitemap als anklickbaren Link. Erkläre kurz, ob sie Seitenadressen oder weitere Sitemap-Dateien enthält. Bestätige nur Adressen, deren Inhalt du tatsächlich prüfen konntest. Falls ein Abruf scheitert, sage mir, welche Datei ich im Browser öffnen und hier einfügen soll. Werte eine nicht gefundene Datei nicht automatisch als Sitemap-Fehler.
Du kannst den Prompt auch markieren und selbst kopieren.
Wenn ChatGPT eine Datei nicht öffnen kann, stelle den Dateiinhalt im Chat bereit. Deinen privaten Search-Console-Bericht erhält ChatGPT nicht durch die Domain-Eingabe. Die konkrete Meldung kannst du ergänzend als Text oder Screenshot mitgeben.
Alternative: Sitemap selbst im Browser finden
Öffne /robots.txt unter deiner Domain. Suche mit Strg + F nach Sitemap: und öffne die Adresse dahinter. Auf meiner Website führt die robots.txt zu sitemap-index.xml.
Fehlt der Verweis, sieh in den Sitemap-Einstellungen deines CMS oder SEO-Plugins nach. Mögliche Dateinamen sind /sitemap.xml, /sitemap-index.xml, /sitemap_index.xml und /wp-sitemap.xml. Nur die tatsächlich verwendete Datei muss erreichbar sein.
Woran erkennst du einen Sitemap-Index?
Die gefundene Datei kann direkt Seitenadressen enthalten oder auf weitere Sitemap-Dateien verweisen. Im XML erkennst du den Unterschied an den Elementen urlset und sitemapindex: Ein urlset enthält die Seiten-URLs, ein sitemapindex verweist auf die einzelnen Sitemaps.
Auf meiner Website führt /sitemap-index.xml zu /sitemap-0.xml. Erst diese zweite Datei enthält die Seitenadressen. Du musst also nicht nach einer zusätzlichen Datei namens /sitemap.xml suchen, wenn du bereits den funktionierenden Index gefunden hast. Meldet die Search Console bei einer Teilsitemap einen Fehler, prüfst du diese Datei einzeln. Eine Browsermeldung, dass dem XML keine Stilinformationen zugeordnet sind, ist für sich genommen kein Sitemap-Fehler; die Datei braucht kein gestaltetes Layout.
Sitemap auslesen: Welche Seiten stehen darin?
In einer geöffneten Sitemap steht jede Adresse in einem eigenen <loc>-Element. Bei einem Sitemap-Index führen diese Einträge zuerst zu den Teilsitemaps; öffne sie nacheinander, bis du die Seitenadressen siehst. Mit Strg + F (am Mac cmd + F) suchst du eine bestimmte Adresse, etwa wenn die URL-Prüfung «Keine verweisenden Sitemaps gefunden» meldet. Ein <lastmod>-Eintrag nennt das Datum der letzten Änderung; Google verwendet ihn laut Google-Anleitung zu Sitemaps, wenn er konsistent und nachweisbar korrekt ist.
Ob diese Adressen indexiert sind, steht nicht in der Datei. Auf der Detailseite einer Sitemap in der Search Console führt «Seitenindexierung ansehen» zu einem Bericht über die URLs dieser Sitemap. Google beschreibt die Schaltfläche in der Hilfe zum Sitemaps-Bericht noch unter der Bezeichnung «Indexabdeckung ansehen».
Ein aktuelles Beispiel: meine eigene Sitemap prüfen
Am 8. September 2026 habe ich den Sitemap-Bericht meiner Website geöffnet und mit den veröffentlichten Dateien verglichen. Die Detailansicht zeigt, welche Teilsitemap Google gelesen hat:
Das ergab der Abgleich:
- Die robots.txt verweist auf
/sitemap-index.xml. - Dieser Sitemap-Index verweist auf
/sitemap-0.xml. - Beide XML-Dateien waren beim direkten Abruf erreichbar und lieferten HTTP 200. Die Teilsitemap enthielt 40 Seiten-URLs.
- Die Search Console zeigte 45 erkannte Seiten und als letztes Lesedatum den 1. September 2026.
Die beiden Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Zeitstände. Allein die Abweichung belegt keinen XML-Fehler. Um zu beurteilen, ob wichtige Seiten fehlen, müssten die konkreten URLs und der Seitenindexierungsbericht verglichen werden. Die Screenshots zeigen den damaligen Berichtszustand; sie sind weder ein Nachweis für 45 indexierte Seiten noch eine laufend aktualisierte Statusanzeige.
Nachprüfung am 14. September 2026: Die veröffentlichte Teilsitemap enthält inzwischen 41 Seiten-URLs. Auch der Sitemaps-Bericht zeigt 41 erkannte Seiten und für /sitemap-0.xml einen erfolgreichen Abruf am 12. September. Der frühere Zahlenunterschied besteht damit nicht mehr. Gleichzeitig erscheint bei der URL-Prüfung einzelner indexierter Seiten weiterhin «Vorübergehender Verarbeitungsfehler» im Feld «Sitemaps». Der getrennte Blick auf beide Berichte verhindert hier, eine funktionierende XML-Datei wegen einer fehlenden Berichtsangabe umzubauen.
Sitemap-Fehler beheben lassen
Mit den Schritten oben ordnest du die Meldung ein und testest den Abruf selbst. Die Korrektur nimmst du aber nicht in der Search Console vor, sondern dort, wo die Ursache entsteht: in der robots.txt, in einer Weiterleitungsregel, in einem Passwortschutz oder einer Firewall-Regel des Hostings oder im Plugin, das die Sitemap erzeugt. Dafür brauchst du Zugang zu diesen Stellen und musst nach jeder Änderung erneut testen.
Diese Korrektur übernehme ich als Einzelauftrag zu einem Festpreis, den wir vor Beginn vereinbaren. Ich prüfe Abruf und Inhalt der Sitemap, suche die Regel oder Einstellung, die den Abruf verhindert, und korrigiere sie über deinen Zugang. Liegt die Ursache beim Hosting, formuliere ich die genaue Änderung für den Anbieter. Danach teste ich die Datei erneut und halte fest, was ich geändert habe, so wie beim Abgleich meiner eigenen Sitemap oben mit Datum, Datei und Bericht. Gibst du mir Zugriff auf die Search Console, reiche ich die Sitemap dort auch neu ein und kontrolliere den Status.
Du musst so nicht selbst herausfinden, an welcher Stelle deiner Website die Ursache liegt, und keine Einstellung auf Verdacht ändern. Du entscheidest, welche Seiten in der Suche erscheinen sollen; geändert wird erst nach deiner Zustimmung.
Für deine Anfragen zählt am Ende nicht die Sitemap, sondern ob die Seiten zu deinen Leistungen bei Google erscheinen. Eine lesbare Sitemap schlägt sie Google vor; ob Google sie aufnimmt und bei welcher Suche zeigt, entscheidet Google selbst, auch nach meiner Arbeit. Fehlen deine Leistungsseiten nach der Korrektur weiterhin im Index oder erscheint deine Website nur bei der Suche nach deinem Firmennamen, liegt die Arbeit an diesen Seiten selbst. Dafür gibt es SEO-Start: Für CHF 1’900 bearbeite ich die Seiten zu bis zu drei deiner Leistungen. Ich behebe die Hindernisse, die ich vor der Offerte an diesen Seiten feststelle, recherchiere, wonach Interessenten zu diesen Leistungen suchen, und schreibe die Seiten so, dass sie diese Fragen beantworten. Ist deine Website mit einem Baukasten oder Page-Builder wie Wix, Jimdo oder Elementor gestaltet, bekommst du statt SEO-Start oder SEO-Betreuung zuerst eine Offerte für einen Neubau, der deine Inhalte übernimmt.
Schicke mir für das kostenlose Erstgespräch die betroffene Sitemap- oder Seitenadresse, die genaue Meldung und, falls vorhanden, das Ergebnis deines Live-Tests. Im Gespräch klären wir, ob die Korrektur der Sitemap genügt oder ob deine Leistungsseiten mehr brauchen.