Angenommen, du verkaufst handgefertigte Schalen in drei Glasuren. Jede Ausführung hat einen eigenen Bestand. Im Shop soll eine Kundin zuerst die Glasur auswählen und danach sehen, wie viele Stück bestellbar sind. Wird nur ein gemeinsamer Bestand hinterlegt, könnte sie eine Ausführung bestellen, die du gar nicht mehr liefern kannst. Wir müssen deshalb vor dem Aufbau festlegen, welche Varianten einzeln geführt werden.
Auch die Lieferung gehört zu diesem Ablauf. Versand und Abholung brauchen unterschiedliche Angaben: Beim Versand eine Lieferadresse und den passenden Versandpreis, bei Abholung den Ort und die Information, wann die Bestellung bereitsteht. Diese Angaben müssen im Warenkorb, bei der Zahlung und in der Bestellbestätigung zusammenpassen.
Vor der Veröffentlichung prüfen wir den vereinbarten Ablauf mit Testbestellungen: eine normale Bestellung, das letzte verfügbare Stück und eine abgebrochene Zahlung. Du siehst dabei, welche Bestellungen zur Bearbeitung bereitstehen und wie du einen fehlgeschlagenen Zahlungsvorgang erkennst. Welche weiteren Fälle nötig sind, ergibt sich aus deinen Funktionen – etwa Rückerstattung oder eine Übergabe an die Buchhaltung.