SEO für IT-Dienstleister: Mehr Anfragen für deine IT-Betreuung, über Seiten, die Unternehmen verstehen.

Ich recherchiere, wie Unternehmen nach deinen IT-Leistungen suchen, überarbeite die passenden Seiten und behebe technische Hindernisse.

Konzeptentwurf der Website eines IT-Dienstleisters: Überschrift «IT, die einfach läuft» und eine Statusübersicht der betreuten IT, gezeigt auf Computer und Smartphone
Konzeptentwurf Taktwerk IT, fiktiver IT-Dienstleister

SEO für IT-Unternehmen in sechs Schritten

SEO für einen IT-Dienstleister heisst: Die Seiten, auf denen du deine Leistungen verkaufst, verwenden die Wörter, mit denen Firmen danach suchen, beantworten die Fragen vor einer Anfrage und lassen sich von Google finden und aufnehmen. Die folgenden sechs Schritte beginnen bei der Auswahl deiner Leistungen; die Schritte 2 bis 6 gehst du danach für jede ausgewählte Leistung durch. Bei SEO-Start wählst du bis zu drei Leistungen aus; die Schritte 2 bis 5 übernehme ich, und für Schritt 6 richte ich die Search Console ein oder verknüpfe sie.

Welche Seite welche Suchfrage beantworten muss, hängt von deinem Angebot ab. Die folgende Übersicht zeigt das an vier IT-Leistungen. Die Suchwortlaute darin sind Ausgangspunkte für Schritt 2, keine gemessene Nachfrage.

Tabelle seitlich verschieben

Deine LeistungMögliche Suchwortlaute zur PrüfungWas die Seite beantworten mussWas du dafür lieferst
Managed Services, also laufende IT-Betreuung«IT-Betreuung für Firmen», «Managed Services», «IT-Dienstleister wechseln»Welche Aufgaben du laufend übernimmst, was beim Kunden bleibt, wofür er jeden Monat bezahlt und wie die Übernahme einer bestehenden Umgebung beginntBetreuungsumfang, Servicezeiten, Preisform und Ablauf der Übernahme
IT-Support für Mitarbeitende«IT-Support für KMU», «externer IT-Support»Wer sich auf welchem Weg meldet, wann der Support erreichbar ist, welche Reaktionszeit ihr vereinbart und was nicht dazugehörtKontaktwege, Servicezeiten, vereinbarbare Reaktionszeiten und Grenzen des Supports
Microsoft 365«Microsoft 365 Betreuung», «Microsoft 365 Migration»Ob du die laufende Betreuung, den Umzug oder beides übernimmst; bei einer Migration Ausgangssystem, Ablauf, Mitwirkung des Kunden und die Betreuung danachUnterstützte Ausgangssysteme, Projektgrenzen und den Umgang mit Lizenzen
IT-Sicherheit«Backup für Firmen», «Firewall Betreuung», «IT-Sicherheitscheck»Welche Sicherheitsaufgaben du konkret übernimmst, was du wie oft prüfst, wer bei einem Befund entscheidet und welche Zusagen du nicht machstTatsächlich angebotene Sicherheitsleistungen, Prüfrhythmus, Zuständigkeiten und vorhandene Zertifizierungen

1. Die Leistungen festlegen, für die du Aufträge willst

Ein Interessent landet über die Suche auf der Seite, die Google zu seiner Anfrage anzeigt, nicht zwingend auf deiner Startseite. Dort müssen Umfang, Zuständigkeiten und der Beginn der Zusammenarbeit für die gesuchte Leistung verständlich werden. Eine eigene Seite ist sinnvoll, wenn die Leistung eigenständig beauftragt wird und andere Fragen beantwortet als die übrigen Angebote. Beginne mit den Leistungen, für die du mehr Aufträge willst, nicht mit dem vollständigen Katalog.

Die Übersicht ist kein fester Seitenplan. Verkaufst du nur Betreuung, kann eine gut ausgearbeitete Seite den Support und Microsoft 365 mit erklären. Verkaufst du Migrationen als eigene Projekte, kann der Umzug eine eigene Seite brauchen, weil ein Interessent dort andere Fragen stellt als bei der laufenden Betreuung. Wie unterschiedlich die beiden angefragt werden, zeigt der Abschnitt zu Betreuung und Projekt.

2. Die Suchbegriffe deiner Käufer prüfen

Wer in einem Betrieb über einen neuen IT-Dienstleister entscheidet, ist nicht immer selbst IT-Fachperson und verwendet nicht unbedingt die Bezeichnungen aus deinem Leistungskatalog. Google schreibt im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung, dass Nutzer, die viel über ein Thema wissen, wahrscheinlich andere Suchbegriffe verwenden als jemand, der mit dem Thema noch nicht vertraut ist. Heisst dein Angebot etwa «Modern Workplace», prüfst du, ob Interessenten dafür eher nach «Microsoft 365 Betreuung» oder «IT-Support» suchen.

Zwei Quellen helfen dir dabei. Der Keyword-Planer von Google schätzt, wie oft ein Begriff gesucht wird: Für «Managed Services» meldete er am 1. Oktober 2026 durchschnittlich 170 Suchen pro Monat in der Schweiz, 1’600 in Deutschland und 140 in Österreich. Die aktuellen Google-Ergebnisse zeigen, ob Google dazu vor allem Angebote von IT-Dienstleistern, Erklärseiten oder beides anzeigt. Das hilft bei der Wahl der Seitenaufgabe, belegt aber nicht, welcher Anteil der Suchenden einen Anbieter beauftragen will. Gleiche die Wortlaute deshalb auch mit tatsächlichen Anfragen und Kundengesprächen ab.

Bei engen Begriffen kann der Planer leer bleiben. Für «SEO IT-Dienstleister» meldete er am selben Tag in keinem der drei Länder einen Wert; trotzdem erschien diese Seite laut Search Console zwischen Ende Juli und Ende September 2026 135-mal in den Suchergebnissen. Kein Wert heisst also nicht, dass niemand sucht. Ist deine Website mit der Search Console verbunden, siehst du dort, bei welchen Suchanfragen deine Seiten heute schon erscheinen.

Verwende die passenden Begriffe in Seitentitel, Überschriften und Text, soweit sie deine Leistung zutreffend beschreiben. Einen Fachbegriff, den deine Kunden für ihre Entscheidung kennen müssen, erklärst du dort, wo er zum ersten Mal vorkommt.

3. Auf der Leistungsseite die Fragen vor der Anfrage beantworten

Die dritte Spalte der Übersicht ist der Kern jeder Leistungsseite. Wer dir seine IT anvertraut, will vor dem Kontakt wissen, welche Aufgaben du übernimmst, was bei ihm bleibt, wie du abrechnest und wie die Übernahme seiner bestehenden Umgebung beginnt. Was auf der Seite fehlt, kann er nur im Gespräch klären. Wie eine solche Seite für laufende Betreuung vollständig aussieht, zeigt die Anleitung MSP-Marketing: Managed Services auf der Website erklären; die Vorlage darin kannst du für dein eigenes Betreuungsangebot ausfüllen.

Auf die Seite gehören auch die Nachweise, die du veröffentlichen darfst: Zertifizierungen, die Beschreibung eines ausgeführten Projekts, Ansprechpersonen und ein nachvollziehbarer Übergabeablauf. Wie das bei vertraulichen Kundennamen geht, steht im Abschnitt zu vertraulichen Referenzen.

4. Die technischen Hindernisse an diesen Seiten beheben

Eine Leistungsseite kann nur erscheinen, wenn Google sie findet und in die Suche aufnehmen darf. Laut demselben Leitfaden stammt die überwiegende Mehrheit der neuen Seiten, die Google findet, von Links. Prüfe deshalb an jeder Leistungsseite:

  • ob sie aus der Navigation oder der Leistungsübersicht verlinkt ist;
  • ob eine noindex-Anweisung sie versehentlich aus den Suchergebnissen ausschliesst;
  • ob alte Adressen früherer Leistungsseiten dauerhaft auf die aktuelle Seite weiterleiten;
  • ob zwei Seiten dieselbe Suchfrage beantworten;
  • ob Seitentitel und Beschreibung die Leistung benennen.

Woran du diese Probleme erkennst und wie du sie behebst, steht bei den Fehlern auf Websites von IT-Dienstleistern. Fehlt eine Seite ganz bei Google, hilft dir der Beitrag Website bei Google nicht gefunden, die Ursache einzugrenzen.

5. Den Anfrageweg auf die Auftragsart abstimmen

Findet ein passender Interessent deine Seite, muss er dort erkennen, wie er sein Vorhaben anfragt und welche Angaben dafür genügen. Eine Betreuung braucht andere Angaben als ein Migrationsprojekt; die Übersicht zu Betreuung und Projekt zeigt beide. Bedienst du nur Firmen, schreib das bei der Zielgruppe und im Kontaktabschnitt und frage nach dem Firmennamen. Eine Privatperson kann dann vor dem Absenden erkennen, dass das Angebot nicht für sie gedacht ist; dass keine Privatanfragen mehr eingehen, sichert das nicht. Teste Formular und Zustellung, bevor die Seite online geht.

6. Nach der Veröffentlichung prüfen, wofür die Seite erscheint

Im Leistungsbericht der Search Console siehst du, bei welchen Suchanfragen die Seite erscheint, auf welcher durchschnittlichen Position und wie oft sie angeklickt wird. Ob aus den Besuchen passende Anfragen, Offerten und Aufträge werden, weisst nur du. Erst beides zusammen zeigt, ob die nächste Arbeit bei der Seite, beim Suchbegriff oder im Vertrieb ansetzt.

Acht Fehler auf Websites von IT-Dienstleistern

Wie häufig diese Fehler vorkommen, ist nicht gemessen. Jeder davon kann aber dazu führen, dass eine IT-Leistungsseite nicht gefunden wird oder ein Interessent sie verlässt, ohne anzufragen. An einer bestehenden IT-Website prüfe ich sie deshalb zuerst. Zu jedem Fehler steht, woran du ihn auf deiner eigenen Website erkennst und was hilft.

  1. Die Leistungsübersicht lässt die entscheidenden Fragen offen. Unter «Leistungen» oder «IT-Lösungen» stehen Betreuung, Migrationen und Sicherheit nebeneinander, je mit ein paar Sätzen. Wer Microsoft-365-Betreuung sucht, erfährt dort nicht, ob du den Support für seine Mitarbeitenden übernimmst und wie der Wechsel beginnt. Der Mangel liegt in diesen fehlenden Antworten; eine gemeinsame Seite ist für zusammengehörige Aufgaben möglich. Abhilfe: Arbeite Umfang, Zuständigkeiten und Wechsel aus. Wird eine Leistung eigenständig gesucht und beauftragt und braucht sie andere Antworten, erhält sie eine eigene Seite, auf die die Übersicht verlinkt.

  2. Die Seite spricht die Sprache des Leistungskatalogs. Überschriften wie «Modern Workplace» oder «Managed Infrastructure» beschreiben dein Angebot aus deiner Sicht. Vergleiche Seitentitel und Hauptüberschrift mit den Worten, die Interessenten in ihren Anfragen und am Telefon verwenden. Weichen sie ab, prüfe die Begriffe wie in Schritt 2 und verwende den zutreffenden in Titel, Überschrift und Text; den Fachbegriff erklärst du daneben.

  3. Die Leistungsseite ist nicht verlinkt oder von der Suche ausgeschlossen. Ist eine Seite nur über das Suchfeld der Website oder einen Link in einer Offerte erreichbar, fehlt Google der übliche Weg zu ihr. Eine noindex-Anweisung schliesst die Seite aus den Suchergebnissen aus, auch wenn sie verlinkt ist. Die URL-Prüfung der Search Console zeigt dir zu jeder Adresse, ob sie im Google-Index ist und wie Google die Seite sieht. Abhilfe: einen Link aus der Navigation oder der Leistungsübersicht setzen und die noindex-Anweisung entfernen, wenn die Seite in der Suche erscheinen soll.

  4. Alte Adressen führen ins Leere oder auf eine unpassende Seite. Nach einem Relaunch oder einer Umbenennung zeigen frühere Adressen einen Fehler oder leiten auf die Startseite. Auf meiner eigenen Website leitete die Adresse eines früheren Leitfadens zu SEO für IT-Unternehmen bis zum 23. September 2026 auf einen allgemeinen Artikel zum Google-Ranking weiter, der zu IT-Unternehmen nichts enthält. Dabei war diese Adresse laut Search Console in den 16 Monaten bis zum 28. September 2026 1’385-mal in den Suchergebnissen erschienen. Seither leitet sie auf diese Seite. Prüfen kannst du das, indem du Adressen früherer Leistungsseiten aufrufst, etwa aus alten Offerten, oder im Bericht «Seiten» der Search Console die Adressen unter «Nicht gefunden (404)» durchgehst. Abhilfe: Jede alte Adresse leitet dauerhaft auf die Seite, die dieselbe Frage heute beantwortet. Google empfiehlt dafür dauerhafte serverseitige Weiterleitungen mit dem Statuscode 301 oder 308.

  5. Zwei Seiten beantworten dieselbe Frage. Etwa eine Seite «IT-Betreuung» und eine Seite «Managed Services» mit fast gleichem Text. Eine Strafe ist das laut dem Startleitfaden nicht. Google wählt aber pro Inhalt eine Adresse aus, und ein Besucher fragt sich, welche Seite die richtige ist. Du erkennst den Fehler daran, dass du einem Interessenten nicht sicher sagen könntest, welche der beiden er lesen soll. Abhilfe: die Inhalte auf der Seite zusammenführen, die die Frage am besten beantwortet, und die andere Adresse dorthin weiterleiten.

  6. Seitentitel und Beschreibung nennen die Leistung nicht. Titel wie «Leistungen | Firmenname» oder auf allen Seiten dieselbe Beschreibung. Google verwendet den Seitentitel als eine von mehreren Quellen für den Titel im Suchergebnis und empfiehlt, für jede Seite eine eigene Beschreibung zu verfassen, die sie treffend charakterisiert. Gib bei Google «site:» und deine Domain ein und lies die Titel deiner Leistungsseiten so, wie ein Interessent sie sieht. Abhilfe: Der Titel nennt die Leistung mit dem Begriff, den Interessenten verwenden; die Beschreibung sagt in ein bis zwei Sätzen, was die Seite beantwortet.

  7. Ortsseiten unterscheiden sich nur im Ortsnamen. Für jede Stadt im Einzugsgebiet gibt es eine Seite «IT-Support», in der nur der Ortsname wechselt. Im Wesentlichen ähnliche Seiten, die für ähnliche Suchanfragen erstellt werden, nennt Google in seinen Spamrichtlinien als Beispiel für den Missbrauch von Brückenseiten. Lege zwei deiner Ortsseiten nebeneinander: Unterscheiden sie sich nur im Ortsnamen, betrifft es dich. Abhilfe: Nenne auf der Leistungsseite, in welchem Gebiet du vor Ort arbeitest. Eine eigene Ortsseite ist nur sinnvoll, wenn sie Angaben enthält, die ein Interessent an diesem Ort braucht und die auf den anderen Seiten nicht stehen.

  8. Links sollen das Ranking manipulieren. Google zählt in seinen Spamrichtlinien unter Link-Spam unter anderem bezahlte Links zur Rankingmanipulation und übermässigen Linktausch auf. Eine sachlich passende Verlinkung zwischen Partnern ist nicht allein wegen der Gegenseitigkeit Spam. Auch bezahlte Werbung ist zulässig, wenn die Links mit sponsored oder nofollow gekennzeichnet sind. Prüfe bei einem Linkangebot deshalb Zweck, Platzierung und Kennzeichnung. Abhilfe: Beauftrage keine Links zur Rankingmanipulation und kennzeichne Werbelinks entsprechend. Mache fachlich hilfreiche Seiten bekannt, damit andere sie bei passendem Anlass verlinken können.

Eine IT-Betreuung wird anders angefragt als ein Projekt

Willst du als Systemhaus oder Managed Service Provider neue Betreuungsverträge gewinnen, braucht ein Interessent einen Grund, dir laufende Aufgaben anzuvertrauen: Welche Arbeit nimmt deine Betreuung ihm ab, was bleibt bei ihm und wie beginnt die Übernahme? Bei einem Migrationsprojekt muss er dagegen prüfen können, ob du sein Ausgangssystem und das gewünschte Vorhaben betreust.

Beide Auftragsarten brauchen deshalb auf ihrer Seite andere Antworten und einen anderen Kontaktabschnitt. Fragt dieser nach den Angaben aus der folgenden Übersicht, siehst du schon vor dem ersten Gespräch, ob die Umgebung eines Interessenten zu deinem Betreuungsmodell oder sein Vorhaben zu deinen Migrationsprojekten passt.

Zwei Beispiele für unterschiedliche Auftragsarten
Laufende IT-Betreuung
«Wir wollen unseren IT-Dienstleister wechseln.»
Die Seite zeigt, welche Support- und Verwaltungsaufgaben der Kunde dir abgeben kann, wer Änderungen freigibt und wie die Übergabe vorbereitet wird.
Für den ersten Kontakt: gewünschte Betreuung, grobe Ausgangslage und Zeitpunkt.
Ein Migrationsprojekt
«Wir möchten unsere E-Mails zu Microsoft 365 migrieren.»
Die Seite erklärt, welche Arbeiten du beim Umzug übernimmst, welche Angaben und Entscheidungen das Kundenteam einbringt und wie die anschliessende Betreuung geregelt wird.
Für den ersten Kontakt: Ausgangssystem, Projektziel und gewünschter Zeitraum.

Die vollständige Systemaufnahme kann im anschliessenden Gespräch erfolgen, statt schon die erste Anfrage unnötig aufwendig zu machen.

Beispiel für den Einstieg in eine Leistungsseite

So könnte ein Anbieter den Nutzen seiner Microsoft-365-Betreuung erklären. Leistungen und Zuständigkeiten im folgenden Textbeispiel sind illustrative Annahmen:

Deine Mitarbeitenden melden ihre Outlook- und Teams-Probleme direkt bei unserem Support. Du musst ihre Meldungen nicht erst sammeln und weiterreichen. Änderungen an Konten und Berechtigungen gibt weiterhin deine benannte Ansprechperson frei. Vor dem Start klären wir, welche Aufgaben wir übernehmen und welche bei deiner internen IT oder deinem bisherigen Betreuer bleiben. Beschreibe uns für das erste Gespräch deine heutige Betreuung und was du abgeben möchtest.

Übertragen auf dein Angebot lautet die Frage dahinter: Welche Aufgabe muss dein Kunde nach dem Auftrag nicht mehr selbst organisieren, und wer entscheidet weiterhin über Zugriffe und Änderungen? Diese Kaufgründe arbeite ich aus deinen tatsächlichen Leistungen heraus und ergänze Umfang, Servicezeiten, Ablauf und passende Referenzen. So kann ein Interessent beurteilen, ob deine Betreuung zu seiner Situation passt.

Beispiel: Eine Seite für Microsoft-365-Betreuung überarbeiten

Wie aus den Schritten 1 bis 5 eine Empfehlung und eine fertige Seite entstehen, zeigt das folgende Beispiel.

Bei meiner Google-Recherche vom 12. September 2026 erschienen zu «Microsoft 365 Betreuung» sowohl die Supportseite von Microsoft als auch Angebote für laufende Betreuung, etwa Microsoft 365 bei CSF. Die Suchergebnisse verbinden damit Hilfe zu einem bestehenden Produkt und die Suche nach einem Dienstleister. Diese Momentaufnahme zeigt unterschiedliche Anliegen; sie misst weder deren Häufigkeit noch das Suchvolumen.

Für die folgende Anwendung nehmen wir einen IT-Anbieter an, der Benutzersupport und Kontenverwaltung verkauft. Seine vorhandene Microsoft-365-Seite ist für diese Betreuung gedacht, beschreibt bisher aber hauptsächlich Programme und Lizenzen. Das ist eine illustrative Ausgangslage, kein untersuchtes Kundenprojekt.

Meine erste Empfehlung wäre, diese bestehende Leistungsseite auszuarbeiten. Ihr Gegenstand bleibt dieselbe Betreuung. Ich würde den Titel auf das angebotene Betreuungsmodell ausrichten und im Text klären, wer Support erhält, welche Aufgaben übernommen werden und wie die Übernahme einer vorhandenen Umgebung beginnt. Die Informationen zu Programmen und Lizenzen bleiben dort, wo sie Umfang und Kosten erklären. So kann ein Interessent auf dieser Seite prüfen, ob er die Betreuung seiner Mitarbeitenden abgeben kann.

Eine zweite Seite mit nahezu derselben Betreuung unter einem anderen Suchbegriff würde diese Antwort nicht erweitern. Bietet der Betrieb zusätzlich eine eigenständig beauftragbare Migration an, prüfe ich dafür die Suchfragen und den vorhandenen Inhalt separat. Fragen Interessenten dort nach Ausgangssystem, Umzug und Übergabe, erhält die Migration eine eigene Seite.

Zur Umsetzung gehören auch die Links zur Seite und ihr Kontaktabschnitt. Weil der Titel künftig die Betreuung statt Programme und Lizenzen benennt, passe ich auch den Linktext in der Leistungsübersicht an. So erkennt ein Besucher schon dort, welche Seite die Betreuung erklärt. Die Adresse der Seite bleibt nach Möglichkeit bestehen; ändert sie sich doch, leite ich die bisherige Adresse weiter, damit vorhandene Links weiterhin auf die Seite führen. Erhält die Migration eine eigene Seite, verweisen beide Seiten aufeinander: Wer den Umzug plant, findet so die Betreuung für die Zeit danach; wer Betreuung sucht, aber noch nicht mit Microsoft 365 arbeitet, findet das Migrationsangebot. Der Kontaktabschnitt fragt nach der heutigen Betreuung, nach den Aufgaben, die abgegeben werden sollen, und nach dem gewünschten Start. Ein Textentwurf allein wäre damit noch kein abgeschlossener Auftrag: Ich setze die vereinbarten Inhalte, Links und technischen Änderungen um und kontrolliere die fertige Seite auch auf dem Smartphone.

Nach der Veröffentlichung siehst du im Leistungsbericht der Search Console, mit welchen Suchanfragen diese Seite erscheint und angeklickt wird. Du weisst zusätzlich, welche Kontakte tatsächlich Betreuung suchen und ob daraus Gespräche, Offerten oder Aufträge werden. Erscheint die Seite vor allem bei Fragen zur Selbsthilfe, liegt die nächste Aufgabe bei den Inhalten, die diese Besucher erreichen. Kommen passende Anfragen, bleiben aber unbearbeitet, liegt sie im Vertrieb.

Deine Arbeit zeigen, wenn Kundennamen vertraulich sind

Möchte ein Kunde nicht als Referenz genannt werden, kann eine Projektbeschreibung trotzdem zeigen, was du übernommen hast: Ausgangslage, deine Aufgabe und die Umsetzung, ohne den Namen des Kunden oder seine internen Systeme offenzulegen. Ein beschriebener Übergabeablauf beantwortet zudem die Frage, wie der Wechsel zu dir beginnt. Welche Angaben verwendbar sind, klären wir vor der Veröffentlichung; einen anonymisierten Text prüfen wir dabei so sorgfältig wie eine namentliche Referenz.

Wie eine Leistungsseite die Bestandteile einer Leistung erklärt und eine Anfrage mit der Auftragsart beginnt, zeige ich an zwei Ausschnitten meiner Arbeit für Sterchi Bedachungen. Das ist eine Dachdecker-Website; Ergebnisse für IT-Unternehmen oder aus SEO belegt sie nicht. Das Muster lässt sich aber übertragen: Was auf der Steildach-Seite die Schichten des Dachaufbaus sind, sind auf deiner Betreuungsseite die Aufgaben, die du übernimmst. Und wo Sterchi zuerst nach Steildach, Flachdach oder Fassade fragt, kann dein Anfrageweg zuerst zwischen Betreuung und Migration unterscheiden.

Originalausschnitt der Sterchi-Leistungsseite: Deckung, Lattung und Unterdach werden nacheinander mit ihrer Aufgabe erklärt
Arbeitsprobe Sterchi Bedachungen: Ausschnitt aus der Erklärung des Dachaufbaus auf der Steildach-Seite, aufgenommen am 12. September 2026.
Originalausschnitt des Sterchi-Offertenwegs: Die erste Auswahl unterscheidet Steildach, Flachdach und Fassade anhand von Bildern und kurzen Beschreibungen
Arbeitsprobe Sterchi Bedachungen: Im ersten Schritt des Offertenwegs wählt der Interessent die Auftragsart; danach folgen die Fragen zu dieser Arbeit. Ausschnitt vom 12. September 2026.

Welche Angaben nach einer solchen ersten Auswahl sinnvoll sind, klären wir anhand deiner Erstgespräche.

Woran du einen SEO-Anbieter für dein IT-Unternehmen prüfst

Am 1. Oktober 2026 standen unter den ersten zehn Google-Ergebnissen der Schweiz zu «SEO IT-Dienstleister» unter anderem zwei Arten von Anbietern: SEO-Anbieter, die IT-Firmen betreuen, und IT-Firmen, die selbst SEO für KMU anbieten. Diese Seite gehört zur ersten Art. Suchst du unabhängig von deiner Branche jemanden, der deine bestehende Website überarbeitet, findest du das unter SEO für bestehende Websites.

Google empfiehlt in seiner Anleitung zur Auswahl eines SEO-Experten unter anderem, nach Referenzen, nach der Erfahrung in deiner Branche und nach den erwarteten Ergebnissen zu fragen. Die folgenden Fragen ergänzen das um Umfang und Bindung; meine Antworten für SEO-Start stehen jeweils daneben.

Tabelle seitlich verschieben

Frage an den AnbieterWarum sie zähltAntwort bei SEO-Start
Welche Seiten bearbeitest du, und wer schreibt die Texte?«Mehr Sichtbarkeit» kannst du nicht abnehmen, eine benannte Seite mit Text schon. Manche Pakete enthalten nur Analyse und Technik.Bis zu drei Leistungsseiten: Recherche, Text, Einbau und die Behebung der Hindernisse an diesen Seiten
Wie lange bin ich gebunden?Bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit steht der Jahresbetrag mit der Unterschrift fest.Einmaliger Auftrag; laufende Arbeit danach monatlich, ohne Mindestlaufzeit
Was sicherst du mir zu?Laut Google kann niemand eine Platzierung an erster Stelle garantieren.Umfang zum Festpreis, erster Entwurf innert 10 Arbeitstagen nach Vorgespräch und Eingang deiner Angaben, zweite Hälfte des Preises erst nach deiner Abnahme; keine Platzierungen und keine Anfragen
Welche Referenzen kannst du zeigen?Google empfiehlt, danach und nach der Erfahrung in deiner Branche zu fragen.Die Arbeitsprobe Sterchi Bedachungen aus dem Dachdeckerhandwerk und die korrigierte Weiterleitung auf meiner eigenen Website (Fehler 4); eine Referenz aus der IT-Branche und Kundenbewertungen habe ich noch nicht
Wer prüft die Fachaussagen über meine IT-Leistungen?Ein falsch beschriebener Leistungsumfang kommt sonst als Erwartung mit der Anfrage zu dir.Du gibst sie frei, bevor die Seite online geht
Wer arbeitet an meinen Seiten?Du weisst, mit wem du Fachfragen und Freigaben klärst.Ich selbst, von der Recherche bis zum Einbau

Prüfe auch, worauf ein Anbieter seine Empfehlungen stützt. Google rät, sie mit der offiziellen Google-Dokumentation zu vergleichen, ausdrücklich auch bei Angeboten zur Optimierung für KI-Funktionen. Ein Beispiel: Im Startleitfaden hält Google fest, dass E-E-A-T kein Rankingfaktor ist. Für eine erste Analyse empfiehlt Google, dem Anbieter nur Lesezugriff auf die Search Console zu geben. Wie du die Preise mehrerer Offerten auf denselben Umfang bringst, steht im Beitrag SEO-Kosten in der Schweiz.

Was SEO für IT-Unternehmen kostet

Bei mir kostet SEO-Start CHF 1’900 Festpreis für die Seiten zu bis zu drei Leistungen auf deiner bestehenden Website. Laufende SEO-Arbeit danach ist freiwillig: Die SEO-Betreuung kostet CHF 1’500 pro Monat, ohne Mindestlaufzeit. Was andere Anbieter für IT-Firmen verlangen und was sie dafür liefern, zeigt der Vergleich weiter unten.

Was SEO-Start für CHF 1’900 liefert

SEO-Start ist ein einmaliger Auftrag für deine bestehende Website. Du wählst bis zu drei Leistungen, für die du mehr Aufträge möchtest, etwa Managed Services, Microsoft 365 und ein Migrationsprojekt. Für diese Leistungen erhältst du:

  • die Recherche der Suchfragen;
  • je Leistung die überarbeitete oder im bestehenden Layout neu angelegte Seite mit Text;
  • Seitentitel, Beschreibung für die Suchergebnisse und interne Links;
  • den Einbau in deinem bestehenden Website-System;
  • die Behebung der Hindernisse, die ich in der Vorprüfung an diesen Seiten feststelle;
  • eine Korrekturrunde je Seite;
  • die eingerichtete oder verknüpfte Google Search Console.

Vor der Beauftragung prüfe ich dein System und die Zugänge. Ein Relaunch, neue Funktionen und laufende SEO-Arbeit gehören nicht dazu; für mehr als drei Leistungen erstelle ich eine eigene Offerte. Du lieferst die Angaben zu deinen Leistungen und prüfst die fachlichen Aussagen, bevor die Seiten online gehen.

SEO-Preise anderer Anbieter im Vergleich

Die folgenden Anbieter standen am 1. Oktober 2026 unter den ersten zehn Google-Ergebnissen zu «SEO IT-Dienstleister» in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich und veröffentlichen Preise. Ihre Angaben habe ich am 2. Oktober 2026 auf ihren Websites gelesen. Nur Schoch & Friends nennt einen Betrag ausdrücklich für IT-Dienstleister. Die Beträge stehen in der veröffentlichten Währung; ob die Mehrwertsteuer enthalten ist, geht nicht aus jeder Angabe hervor. Für die letzte Spalte habe ich den Einstiegspreis pro Monat mit zwölf multipliziert; bei mir ist angenommen, dass die SEO-Betreuung im zweiten Monat beginnt.

Tabelle seitlich verschieben

AnbieterVeröffentlichter UmfangPreisBindungÜber zwölf Monate
Schoch & Friends, Seite für IT-DienstleisterUmsetzung als Betreuungspaket aus SEO, Google Ads und Website; Kosten laut Ablauf «Individuell»«ab etwa CHF 1’200 pro Monat» als sinnvoller Einstieg für ITnicht genanntab CHF 14’400
SEOXKMU-Betreuung mit Strategie, Technik, Content und Linkaufbauab CHF 1’500 pro Monatlaut AGB Laufzeit nach Angebot oder Vertrag; ohne abweichende Vereinbarung schriftliche Kündigung drei Monate vor Laufzeitendeab CHF 18’000
heise regioconcept, Paket «Starter»Optimierung von 2 Seiten, bis zu 6 Fokuskeywords, Content bis 1’200 Wörter, Basis-Linkaufbauab 529 € pro Monat12 Monate Mindestlaufzeitab 6’348 €
ithelps DigitalSEO/GEO-Betreuung: Technik, Inhalte, Suchbegriffe und Seitenstrukturab 1’000 € pro Monatmindestens 12 Monate empfohlenab 12’000 €
DAP IT-Solutions, Paket «SEO Start»Audit, technische Optimierung, Title und Description, robots.txt und Sitemap, Analytics und Search Console, Empfehlungen; Texterstellung nicht aufgeführtCHF 300 einmalig; Betreuung ab CHF 400 pro Monatnicht genanntCHF 300 ohne Betreuung
SEO-Start bei mirRecherche, Text und Einbau von bis zu drei Leistungsseiten, Behebung der Hindernisse an diesen Seiten, Search Console; mit SEO-Betreuung jeden Monat 5 neue Inhalte, Überarbeitung bestehender Seiten, Pflege des Google-Unternehmensprofils und MonatsberichtCHF 1’900 einmalig; danach wahlweise SEO-Betreuung für CHF 1’500 pro MonatBetreuung ohne MindestlaufzeitCHF 1’900 ohne Betreuung; CHF 18’400 mit elf Monaten SEO-Betreuung

Direkt vergleichbar sind die Beträge nicht. Bei einer monatlichen Betreuung bezahlst du laufende Arbeit, deren Umfang die Offerte festlegen muss; bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit steht der Jahresbetrag mit der Unterschrift fest. Die Kündigungsangabe zu SEOX wurde am 3. Oktober 2026 anhand der AGB geprüft; eine monatliche Zahlung bedeutet dort keine monatliche Kündbarkeit. SEO-Start legt dagegen die Seiten fest, die du am Ende erhältst. Auch gleich heissende Pakete enthalten verschiedene Arbeit: «SEO Start» bei DAP umfasst laut Paketliste Analyse und Technik, SEO-Start bei mir die recherchierten, geschriebenen und eingebauten Leistungsseiten. Frag deshalb bei jeder Offerte, welche Seiten danach anders aussehen und wer die Texte schreibt.

Welches Paket zu deiner IT-Website passt

Soll deine bestehende Website bleiben, ist SEO-Start das passende Paket. Brauchst du einen neuen Auftritt, recherchiere ich mit der Auftragswebsite für CHF 2’900 die Suchfragen und schreibe alle Texte; auf Wunsch entsteht sie als Onepager mit allen Inhalten auf einer Seite. Den Ablauf eines neuen Auftritts findest du unter Website erstellen lassen, alle Pakete und Preise auf der Preisseite. Zwei Fälle zeigen, wovon die Wahl abhängt.

Eine vorhandene Betreuungsseite überarbeiten: Angenommen, dein Betreuungsumfang ist dokumentiert und die Website lässt sich im vorhandenen System bearbeiten. Dann kann sich der Auftrag auf die zugehörigen Suchfragen, den Seitenaufbau, den Text und die Einbindung samt Prüfung konzentrieren. Ein bereits funktionierendes Formular muss nicht neu entwickelt werden; wir prüfen, ob seine Felder und die Erklärung davor zur Betreuung passen. Für diesen Fall passt SEO-Start. Fehlt dagegen noch die Abgrenzung zwischen Benutzersupport, Kontenverwaltung und zusätzlichen Projekten, klären wir sie zuerst. Die Erklärung arbeite ich aus; welche Aufgaben dein Betrieb tatsächlich übernimmt und zu welchen Bedingungen, entscheidest du, bevor ich den Text schreibe.

Betreuung und Migration erstmals auf eigenen Seiten: Hier recherchiere ich die Suchfragen für jede Auftragsart einzeln und brauche von dir die Angaben aus der Übersicht zu Betreuung und Projekt. Daraus entstehen die Texte sowie die Navigation und die Verweise zwischen den Seiten; jede zusätzliche Seite bedeutet weitere Recherche, einen weiteren Entwurf und eine weitere fachliche Prüfung. Bleibt deine bestehende Website, deckt SEO-Start die Seiten zu bis zu drei Leistungen ab, etwa Betreuung und Migration. Kommt ein neuer Auftritt hinzu, passt die Auftragswebsite: Sie umfasst die Startseite, bis drei Leistungsseiten und eine Seite «Über uns/Kontakt» mit Anfrageformular; jede weitere Leistungsseite kostet CHF 450. Ein Formular, das je nach Auftragsart andere Fragen stellt, gehört nicht dazu; diese Funktion vereinbaren wir als individuelles Projekt mit Festpreis nach Offerte. Hosting und Domain vereinbaren wir bei einem neuen Auftritt separat.

Laufende Arbeit nach der Veröffentlichung

Eine monatliche Betreuung ohne Mindestlaufzeit ist möglich, aber keine Voraussetzung. Mit der SEO-Betreuung für CHF 1’500 pro Monat entstehen jeden Monat 5 neue Inhalte: Leistungsseiten oder Artikel zu Fragen, die deine Kunden tatsächlich stellen, etwa eine Seite für ein weiteres Migrationsangebot. Dazu werden bestehende Seiten und Artikel überarbeitet, dein Google-Unternehmensprofil gepflegt, Änderungen an Texten und Bildern umgesetzt und Seiten sowie Kontaktformular jeden Monat geprüft. Der Monatsbericht zeigt die umgesetzten Arbeiten, die Klicks aus der Google-Suche sowie Anrufe und Website-Besuche über dein Google-Profil. Einen Überblick über die beiden beauftragbaren Leistungen findest du unter Website-Erstellung und SEO.

Lohnt sich SEO für dein IT-Unternehmen?

Ob sich SEO für dich lohnt, zeigt der Vergleich mit deinem heutigen Weg zu Kunden: Was kostet dich ein gewonnener Kunde, und was verdienst du an ihm? Im Beitrag IT-Leads kaufen oder SEO: Kosten je Kunde vergleichen rechne ich beide Wege für dieselbe laufende IT-Betreuung mit frei gewählten Annahmen durch:

  • Lead-Kauf: 20 Kontakte für CHF 3’000 und die eigene Arbeit bis zur Offerte ergeben im ersten Halbjahr CHF 6’000. Bei zwei angenommenen Abschlüssen kostet ein Kunde CHF 3’000.
  • Website und SEO: Seitenaufbau, vereinbarte SEO-Arbeit, eigene Mitwirkung, Betriebskosten und Vertriebszeit ergeben CHF 10’200. Bei drei angenommenen Abschlüssen kostet ein Kunde CHF 3’400.
  • Monate 7 bis 12: Ein neues Lead-Paket samt Bearbeitung kostet CHF 5’600, der Website-Weg CHF 5’200, weil der Seitenaufbau nicht erneut anfällt.

Setzt du statt der angenommenen CHF 4’200 für den Seitenaufbau SEO-Start für CHF 1’900 ein, sinkt der Website-Aufwand im ersten Halbjahr auf CHF 7’900, bei drei Abschlüssen rund CHF 2’630 je Kunde. Die Zahl der Abschlüsse bleibt eine Annahme: Wie viele Kunden über deine Seiten anfragen, kann niemand vorab zusichern. Vergleiche die Kosten je Kunde mit dem Deckungsbeitrag, den dir ein Betreuungsvertrag einbringt.

Brauchst du Aufträge noch diesen Monat, plane SEO nicht als sichere kurzfristige Quelle ein; laut Google kann es bei manchen Änderungen mehrere Monate dauern, bis sie in den Suchergebnissen wirken. Die Arbeit an deinen Leistungsseiten kann trotzdem für spätere Anfragen sinnvoll sein. Gehen passende Anfragen bereits ein, bleiben aber liegen oder enden ohne vereinbarten nächsten Schritt, liegt der Engpass im Vertrieb; dafür findest du einen Ablauf im Beitrag Als Dienstleister Kunden gewinnen. Wie aus einer Suchfrage über die Leistungsseite eine Anfrage wird, verfolgt der Beitrag B2B-Leadgenerierung an einem IT-Beispiel.

So läuft die Zusammenarbeit ab

Du sprichst während des ganzen Auftrags direkt mit mir. So läuft SEO-Start ab:

  1. Kostenloses Erstgespräch: Über das Kontaktformular schickst du mir deine Website und nennst die IT-Leistungen, die du häufiger verkaufen möchtest. Sag dazu, wer deine Website heute betreut. Im Gespräch klären wir, ob SEO-Start, ein neuer Auftritt oder ein individuelles Projekt passt.
  2. Vorprüfung: Vor der Beauftragung prüfe ich dein Website-System und die Zugänge. Lässt sich der nötige Umfang nur mit einem Relaunch oder neuen Funktionen umsetzen, erhältst du dafür eine Offerte für ein individuelles Projekt.
  3. Schriftliche Offerte: Sie hält Paket, Seiten, Festpreis und deine Mitwirkung fest, dazu, welche vorhandenen Inhalte verwendet und welche neu erarbeitet werden und woran du die fertige Arbeit abnimmst. Mit dem Auftrag zahlst du die Hälfte des Festpreises.
  4. Vorgespräch und Angaben: Du lieferst die Angaben zu deinen Leistungen, Abläufen und Zuständigkeiten, typische Fragen aus Kundengesprächen und Projektinformationen, die du veröffentlichen darfst.
  5. Erster Entwurf: Du erhältst ihn innert 10 Arbeitstagen nach dem Vorgespräch und dem Eingang deiner Angaben.
  6. Fachliche Prüfung: Du prüfst die Aussagen über deine Leistungen; je Seite ist eine Korrekturrunde enthalten.
  7. Einbau: Ich baue die Seiten in dein bestehendes System ein, setze Seitentitel, Beschreibung und interne Links, behebe die Hindernisse aus der Vorprüfung, teste den Kontaktweg und kontrolliere die Seiten auch auf dem Smartphone. Die Search Console richte ich ein oder verknüpfe sie.
  8. Abnahme: Du nimmst die Seiten anhand der Offerte ab und zahlst danach die zweite Hälfte.

Betreut bereits jemand deine Website, klären wir die Aufgabenverteilung vor dem Auftrag. Welche Änderungen ich direkt umsetzen kann und was mit deinem Betreuer abgestimmt werden muss, hängt vom vorhandenen System und den Zugängen ab. Die Überarbeitung einer Leistungsseite muss deshalb nicht automatisch einen Wechsel deiner Website-Betreuung bedeuten. Dasselbe gilt, wenn noch ein SEO-Vertrag mit einer Agentur läuft: Wir prüfen, ob sich eine solche abgegrenzte Arbeit daneben vereinbaren lässt, und legen fest, welche Änderungen ich übernehme und was bei der Agentur bleibt. Möchtest du den Anbieter wechseln, prüfe zuerst Laufzeit, Kündigungsfrist und die bisher gelieferte Arbeit. Der Beitrag SEO-Vertrag kündigen erklärt die rechtlichen Grundlagen für die Schweiz und Deutschland und enthält eine Liste für die Übergabe.

SEO für IT-Dienstleister

Häufige Fragen aus dieser Branche.

Was kostet SEO für einen IT-Dienstleister?

Bei mir kostet SEO-Start CHF 1’900 Festpreis. Dafür recherchiere ich die Suchfragen zu bis zu drei deiner Leistungen, überarbeite die zugehörigen Seiten auf deiner bestehenden Website und baue sie ein.

Laufende Arbeit danach ist freiwillig: Die SEO-Betreuung kostet CHF 1’500 pro Monat, ohne Mindestlaufzeit. Einen Stundensatz verrechne ich nicht; veröffentlichte Stundensätze Schweizer Anbieter vergleicht der Beitrag SEO-Kosten in der Schweiz.

Was andere Anbieter für IT-Firmen veröffentlichen, steht im Preisvergleich auf dieser Seite. Alle meine Pakete findest du auf der Preisseite.

Wir können technisch selbst bauen. Was übernimmst du?

Bauen kann dein Team die Seite selbst. Entscheidend ist, mit welchen Worten sie deine Leistung erklärt: Wer in einem Betrieb über einen neuen IT-Dienstleister entscheidet, ist nicht immer selbst IT-Fachperson und sucht nicht unbedingt mit den Begriffen aus deinem Leistungskatalog. Ich recherchiere, welche Wortlaute Interessenten tatsächlich verwenden, grenze Betreuung und Projekte auf getrennten Seiten ab und schreibe die Kaufgründe so, dass auch eine Geschäftsführerin ohne IT-Hintergrund sie versteht. Soll dein Team einzelne technische Änderungen selbst umsetzen, halten wir die Aufteilung in der Offerte fest. Möchtest du auch die Texte selbst schreiben, hilft dir die MSP-Marketing-Anleitung mit Beispielseite und Vorlage für Managed Services.

Brauche ich für ChatGPT und die KI-Übersicht von Google ein eigenes SEO-Paket?

Für die KI-Funktionen von Google nicht. In seiner Dokumentation zu KI-Funktionen schreibt Google, dass es für die Übersicht mit KI und den KI-Modus keine zusätzlichen Anforderungen gibt und keine spezielle Optimierung nötig ist. Damit eine Seite dort als Link erscheinen kann, muss sie indexiert sein und in der normalen Suche mit einem Textausschnitt angezeigt werden können. Neue maschinenlesbare Dateien oder spezielle strukturierte Daten brauchst du dafür laut Google nicht.

Für die Suche in ChatGPT schreibt OpenAI in seiner Übersicht der eigenen Crawler, dass Websites, die den Crawler OAI-SearchBot sperren, nicht in den Suchantworten erscheinen. Prüfe deshalb, ob deine robots.txt ihn zulässt. Wird dir «KI-Sichtbarkeit» als eigenes Paket angeboten, frage, welche Arbeit darin über die normale SEO-Arbeit hinausgeht und woran du sie nachprüfen kannst.

Kann unsere bestehende Website bleiben?

Ich prüfe das System und die benötigten Änderungen. Lassen sich die vereinbarten Verbesserungen auf der bestehenden Website umsetzen, kann sie bleiben; dafür ist SEO-Start gedacht. Falls ein Neuaufbau sinnvoll ist, besprechen wir die Gründe und den Umfang vor der Beauftragung. Wie ich an bestehenden Websites arbeite, steht unter SEO für eine bestehende Website.

Müssen laufend neue Blogartikel erscheinen?

Nein. Mit SEO-Start werden die Seiten zu deinen Leistungen überarbeitet, nicht laufend Artikel veröffentlicht. Ein neuer Artikel braucht eine konkrete Leserfrage, die auf den vorhandenen Seiten noch nicht ausreichend beantwortet wird; zuerst prüfe ich deshalb die Leistungsseiten und bestehenden Beiträge. Möchtest du laufend neue Inhalte, entstehen mit der SEO-Betreuung jeden Monat 5: Leistungsseiten oder Artikel zu Fragen, die deine Kunden tatsächlich stellen.

Gehören das Google-Unternehmensprofil und Linkaufbau zu SEO-Start?

Nein. SEO-Start betrifft die Seiten zu bis zu drei deiner Leistungen auf deiner Website. Die Pflege deines Google-Unternehmensprofils und der Aufbau von Links anderer Websites sind darin nicht enthalten. Beide führen Interessenten am Ende auf deine Website; SEO-Start setzt bei den Seiten an, auf denen sie deine Leistung prüfen und anfragen.

Dein Unternehmensprofil kannst du selbst pflegen oder mit der SEO-Betreuung abgeben; Google rät in seiner Dokumentation zu KI-Funktionen, die Angaben dort aktuell zu halten. Links anderer Websites entstehen laut dem Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung im Laufe der Zeit von selbst, und du kannst sie fördern, indem du deine Seiten bekannt machst. Gekaufte Links, die das Ranking beeinflussen sollen, zählt Google zum Link-Spam.

Wann zeigt sich eine Wirkung in der Google-Suche?

Den Zeitpunkt bestimmt Google. Im Startleitfaden zur Suchmaschinenoptimierung schreibt Google, dass einige Änderungen innerhalb weniger Stunden wirksam werden können, andere erst nach mehreren Monaten, und dass nicht alle Änderungen spürbare Auswirkungen auf die Suchergebnisse haben.

Ob Google eine überarbeitete Seite bereits neu abgerufen hat, siehst du in der URL-Prüfung der Search Console. Brauchst du noch in diesem Monat neue Aufträge, plane SEO deshalb nicht als sichere Überbrückung ein. Anzeigen bei Google sind ein eigener, bezahlter Weg; auf die Platzierung in den normalen Suchergebnissen wirken sie sich laut Googles Hinweisen zur Auswahl eines SEO-Anbieters nicht aus.

Garantierst du bestimmte Platzierungen oder neue Aufträge?

Nein. Google hält in seinen Hinweisen zur Auswahl eines SEO-Anbieters fest, dass niemand eine Platzierung an erster Stelle garantieren kann. Vereinbart werden deshalb überprüfbare Arbeiten: welche Seiten ich überarbeite, welche technischen Punkte ich prüfe und behebe und woran du die fertige Arbeit abnimmst.

In der Search Console siehst du nach der Veröffentlichung selbst, ob Google die Seiten aufgenommen hat und bei welchen Suchanfragen sie erscheinen. Neue Aufträge bleiben das Ziel; ob Interessenten anfragen und dich beauftragen, entscheiden sie anhand deines Angebots.

Kostenloses Erstgespräch

Für welche IT-Leistungen möchtest du mehr Aufträge?

Nenne mir bis zu drei Leistungen, etwa Managed Services, Microsoft 365 oder eine Migration, und schick mir deine Website. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, ob SEO-Start passt und welche Seite ich zuerst überarbeiten würde.