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Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag: Was tun?

In der Search Console steht «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag»? Meist ist das gewollt. So erkennst du, ob ein falsches Canonical dahintersteckt.

Simon Haenel veröffentlicht

Im Bericht zur Seitenindexierung stehen Adressen in der Tabelle «Warum Seiten nicht indexiert werden», und als Grund nennt die Search Console «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag». Die aufgeführten Adressen nennen in ihrem Canonical-Tag eine andere Seite als Hauptversion, und Google hält sich daran: Es nimmt die Hauptversion in den Index auf und lässt diese Adressen weg. Die Meldung beschreibt also eine Entscheidung, die deine Website selbst vorgegeben hat.

Die Google-Hilfe zum Seitenindexierungsbericht schreibt zu diesem Grund: «Die Seite verweist korrekt auf die indexierte kanonische Seite. Sie müssen nichts weiter unternehmen.» An anderer Stelle derselben Hilfe heisst es, eine als alternativ gekennzeichnete Seite sei «im Allgemeinen ein gutes Zeichen», weil Google die kanonische Seite vorher gefunden und indexiert habe. Dort steht aber auch das Ziel, «dass von jeder wichtigen Seite jeweils die kanonische Version indexiert wird». Führt die Liste eine wichtige Seite als Alternative, ist dieses Ziel für sie verfehlt.

Das tust du jetzt: Lies die Beispieladressen und sortiere sie danach, was sie von der Hauptversion unterscheidet. Adressen mit angehängten Parametern wie ?fbclid= oder ?utm_source= lässt du, wie sie sind. Handeln musst du nur, wenn eine Adresse in der Liste steht, die selbst in der Suche erscheinen soll, etwa eine Leistungsseite, eine Sprachversion oder eine Folgeseite deiner Blogübersicht. Dann verweist ihr Canonical auf die falsche Seite, und du korrigierst es dort, wo es erzeugt wird. Am Schluss zeige ich, wie meine eigene Website solche Adressvarianten ausliefert; ihre Antworten kannst du selbst nachprüfen.

Was «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag» bedeutet

Derselbe Inhalt ist oft unter mehreren Adressen erreichbar, etwa mit und ohne angehängten Parameter. Deshalb kann eine Seite im Kopfbereich ihres HTML-Codes angeben, welche Adresse die Hauptversion ist. Das geschieht mit dem Canonical-Tag, einem Eintrag wie <link rel="canonical" href="…">. «Kanonisch» ist Googles Wort für diese Hauptversion: die Adresse, die Google aus mehreren gleichen Seiten als die repräsentativste auswählt und in den Suchergebnissen normalerweise verlinkt. So steht es in Googles Erklärung zur Kanonisierung.

Bei dieser Meldung hat Google die aufgeführte Adresse abgerufen und dort ein Canonical gefunden, das auf eine andere Seite zeigt. Google hat diese andere Seite als Hauptversion übernommen; laut Hilfe ist sie indexiert. Die abgerufene Adresse bleibt als Variante draussen. «Richtig» heisst also: Google ist deinem Hinweis gefolgt. Ob die Adresse aus deiner Sicht tatsächlich nur eine Variante sein soll, beantwortet die Meldung nicht. Das prüfst du.

Google selbst beschreibt in der Hilfe drei Fälle: Die Seite sei «als AMP-Seite mit einer kanonischen Desktopversion, als mobile Version einer kanonischen Desktopversion oder als Desktopversion einer kanonischen mobilen Version» gekennzeichnet. Hat deine Website keine getrennte AMP- oder Mobilversion, stammen die Einträge aus anderen Varianten. In der Erklärung zur Kanonisierung nennt Google weitere Gründe für doppelte Inhalte, darunter «die Ergebnisse von Sortier- und Filterfunktionen einer Kategorieseite». Im Leitfaden zur Angabe der kanonischen URL verwendet Google als Beispiel eine Adresse mit dem Parameter ?gclid=. Solche Adressen mit angehängten Parametern gehören zu den Varianten, die du in dieser Liste erwarten kannst.

Abgrenzung zu ähnlichen Meldungen

Vier Gründe im selben Bericht klingen ähnlich. Sie unterscheiden sich darin, wer die Hauptversion bestimmt hat und ob Google dem gefolgt ist:

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Grund im BerichtWas passiert istWann du handelst
Alternative Seite mit richtigem kanonischen TagDie Seite nennt per Canonical eine andere Adresse als Hauptversion. Google folgt diesem Hinweis.Nur wenn die aufgeführte Adresse selbst in die Suche soll.
Duplikat – vom Nutzer nicht als kanonisch festgelegtDie Seite ist ein Duplikat, enthält aber keine Angabe zur Hauptversion. Google hat selbst eine andere Seite gewählt.Wenn Google die falsche Seite als Hauptversion gewählt hat.
Duplikat – Google hat eine andere Seite als der Nutzer als kanonische Seite bestimmtFür die Seite ist eine Hauptversion angegeben. Google hält eine andere Seite für besser geeignet und hat diese indexiert.Wenn Googles Wahl nicht deiner gewünschten Hauptversion entspricht.
Seite mit WeiterleitungDie Adresse leitet auf eine andere weiter und wird deshalb nicht indexiert. Ob das Ziel indexiert wird, entscheidet Google gesondert.Wenn das Ziel der Weiterleitung nicht stimmt.

Bei den beiden Duplikat-Meldungen hat Google entschieden; die Prüfung beginnt dort bei der Frage, ob Googles Wahl stimmt. Bei «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag» hat deine Website entschieden. Die Prüfung beginnt deshalb bei deinem eigenen Canonical. Eine Übersicht weiterer Gründe mit der jeweils passenden Prüfung findest du im Beitrag Warum Google deine Website nicht findet.

Die Meldung in zwei Schritten prüfen

Schritt 1: Beispieladressen nach Mustern sortieren

Öffne in der Search Console «Indexierung → Seiten» und klicke in der Tabelle «Warum Seiten nicht indexiert werden» auf «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag». Darunter stehen Beispieladressen; laut Google sind es höchstens 1’000, und einzelne betroffene Adressen können fehlen. Für die Einordnung genügt das, denn du suchst Muster, nicht jede einzelne Adresse. Entscheidend ist bei jedem Muster eine Frage: Soll jemand, der bei Google sucht, genau auf dieser Adresse landen?

Tabelle seitlich verschieben

Was die Adresse von der Hauptversion unterscheidetBeispielEinordnung
Tracking-Parameter/?fbclid=…, /angebot?utm_source=newsletterIn Ordnung, wenn das Canonical die Adresse ohne Parameter nennt. Der Parameter ändert den Inhalt nicht; Suchende sollen auf der Hauptversion landen.
Sortierung oder Filter/produkte?sort=preisIn Ordnung, wenn das Canonical die ungefilterte Übersicht nennt.
AMP- oder Mobilversion/artikel/amp, m.deinedomain.ch/artikelIn Ordnung; genau diese Fälle beschreibt Google in der Hilfe.
Folgeseite einer Übersicht/blog/page/2, /blog?page=2Prüfen. Google behandelt Folgeseiten als separate Seiten und empfiehlt für jede ein eigenes Canonical.
Andere Sprache/fr/…, /en/…Prüfen. Die Seite soll für Suchende in dieser Sprache selbst gefunden werden.
Nichts, es ist eine eigene Seite/leistungen/badumbauPrüfen. Eine Leistungs- oder Fachseite soll selbst gefunden werden.

Einen zweiten Blick erlaubt der Filter oben im Bericht. Stelle ihn von «Alle bekannten Seiten» auf «Alle eingereichten Seiten»; dann zeigt der Bericht nur Adressen aus deiner Sitemap. Laut Google werden alle Seiten in einer Sitemap «als kanonisch vorgeschlagen». Steht «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag» auch in dieser Ansicht, schlägt deine Sitemap eine Adresse als Hauptversion vor, deren eigenes Canonical auf eine andere Seite verweist. Von solchen Widersprüchen rät Google ab: «Gib nicht verschiedene kanonische URLs für dieselbe Seite an.» Eine solche Adresse ist entweder eine wichtige Seite mit falschem Canonical, oder sie gehört nicht in die Sitemap. Wie du deine Sitemap öffnest und ausliest, zeigt der Beitrag Sitemap konnte nicht gelesen werden.

Schritt 2: Das Canonical einer Adresse prüfen

Nimm dir jede Adresse vor, die du in Schritt 1 mit «Prüfen» eingeordnet hast:

  1. URL-Prüfung öffnen. Gib die Adresse oben in der Search Console ein und klappe «Seitenindexierung» auf. Zwei Felder sind hier wichtig: «Vom Nutzer angegebene kanonische URL» ist die Adresse aus dem Canonical deiner Seite, «Von Google ausgewählte kanonische URL» die Adresse, die Google als Hauptversion gewählt hat. Bei dieser Meldung nennen beide in der Regel dieselbe andere Seite.
  2. Ziel beurteilen. Soll die Seite, die dort steht, tatsächlich die Hauptversion sein? Bei einer Filteradresse ist das die ungefilterte Übersicht. Verweist dagegen eine Leistungsseite auf die Startseite oder auf eine andere Leistungsseite, ist ihr Canonical falsch.
  3. Live-Test ausführen. Klicke auf «Live-URL testen» und danach auf «Getestete Seite anzeigen». Suche unter «HTML» nach canonical. So siehst du, welches Canonical Google heute erhält, auch wenn ein Skript den Eintrag nachträglich einfügt oder ändert.

Der Live-Test hat eine Grenze: Welche Seite Google als Hauptversion wählt, zeigt er nicht. Laut der Hilfe zum URL-Prüftool kannst du die kanonische Version «nur in den indexierten Daten ermitteln». Der Live-Test bestätigt also, was deine Seite angibt, nicht Googles Entscheidung.

Schneller vergleichst du mehrere Seiten direkt im Browser: Öffne jeweils die Seite, wähle per Rechtsklick «Seitenquelltext anzeigen» und suche mit Strg + F (am Mac cmd + F) nach canonical. Der Quelltext zeigt das HTML, bevor Skripte laufen. Google rät im Leitfaden zur kanonischen URL, das Canonical dort festzulegen und es nicht per JavaScript zu ändern. Zeigt der Live-Test ein anderes Canonical als der Quelltext, ändert ein Skript den Eintrag; ist der Wert im Live-Test falsch, liegt die Ursache in diesem Skript. Steht eine PDF-Datei in der Liste, findest du ihr Canonical nicht im Quelltext, sondern im HTTP-Header der Datei; diesen liest deine Website-Betreuung aus.

Verweist das Canonical einer Seite, die selbst gefunden werden soll, auf eine andere Seite, suchst du im nächsten Abschnitt die Ursache.

Eine wichtige Seite steht in der Liste: Ursachen prüfen und beheben

Steht eine Seite in der Liste, die gefunden werden soll, sind zwei Dinge zusammengekommen. Erstens nennt ihr Canonical eine andere Seite. Zweitens hält Google die beiden Seiten für ähnlich genug, um dem Hinweis zu folgen. Die Hilfe schreibt dazu: «Wenn die vom Nutzer angegebene kanonische URL der aktuellen Seite nicht ähnelt, wählt Google diese URL nie als kanonisch aus.» Du prüfst deshalb, woher der Verweis kommt und ob sich der Inhalt ausreichend unterscheidet.

Ursache 1: Eine Vorlage oder ein Plugin setzt dasselbe Canonical für viele Seiten

Prüfen: Öffne den Quelltext von zwei oder drei Seiten desselben Typs, etwa von zwei Leistungsseiten. Nennen alle dasselbe Canonical, zum Beispiel die Startseite oder die Übersicht, trägt die Vorlage oder ein SEO-Plugin einen festen Wert ein statt der Adresse der jeweiligen Seite. Im Bericht erscheinen davon nur die Seiten, bei denen Google dem Verweis gefolgt ist. Betroffen sind trotzdem alle Seiten dieser Vorlage.

Beheben: Korrigiere die Einstellung an der Stelle, die den Wert erzeugt, damit jede Seite auf ihre eigene Adresse verweist. Dieses selbstverweisende Canonical empfiehlt Google im Leitfaden zur kanonischen URL ausdrücklich für die Hauptversion. Kontrolliere danach mehrere Seiten der Vorlage erneut im Quelltext.

Ursache 2: Die Seite wurde aus einer anderen kopiert

Prüfen: Zeigt das Canonical auf die Seite, aus der du die neue Seite erstellt hast? Wird eine Seite samt ihren SEO-Einstellungen dupliziert, kann ein dort von Hand eingetragenes Canonical mitkopiert werden.

Beheben: Trage im Canonical-Feld der neuen Seite ihre eigene Adresse ein, oder leere das Feld, wenn dein System ohne Eintrag automatisch auf die eigene Adresse verweist. Kontrolliere das Ergebnis im Quelltext. Enthält die kopierte Seite noch Textteile ihrer Vorlage, prüfst du zusätzlich Ursache 4.

Ursache 3: Folgeseiten oder Sprachversionen verweisen auf die erste Seite oder eine andere Sprache

Prüfen: Nennt das Canonical von /blog/page/2 die erste Seite der Übersicht? Nennt das Canonical deiner französischen Seite die deutsche? Die Search Console hält in ihrer Hilfe fest: «Alternative Sprachversionen von Seiten werden von der Search Console nicht erkannt.» Steht eine Sprachversion trotzdem in dieser Liste, prüfst du deshalb ihr Canonical und ihren Text. Laut Googles Erklärung zur Kanonisierung gelten Sprachversionen nämlich auch dann als Duplikate, «wenn nur der primäre Inhalt in derselben Sprache verfasst ist», also etwa nur Menü und Fusszeile übersetzt sind.

Beheben: Für Folgeseiten schreibt Google im Leitfaden zur Paginierung: «Verwende die erste Seite einer Folge von paginierten Seiten nicht als kanonische Seite. Versieh stattdessen jede Seite mit einer eigenen kanonischen URL.» Für Sprachversionen, die mit hreflang verknüpft sind, empfiehlt Google «eine kanonische Seite in derselben Sprache». Jede Sprachversion verweist also auf sich selbst, und die Verbindung zwischen den Sprachen stellt hreflang her. Ist bisher nur der Rahmen übersetzt, übersetzt du auch den Haupttext.

Ursache 4: Die Seite unterscheidet sich kaum von der Seite im Canonical

Prüfen: Lies die betroffene Seite und die im Canonical genannte Seite nacheinander. Stehen dort dieselbe Einleitung, dieselben Leistungen und dieselben Beispiele, beantworten beide dieselbe Frage. Das kommt etwa vor, wenn zwei Leistungsseiten fast gleich aufgebaut sind oder eine Seite je Ort nur den Ortsnamen austauscht.

Beheben: Entscheide, ob du beide Seiten brauchst. Beantworten sie dieselbe Frage, behältst du eine und leitest die andere dauerhaft auf sie weiter; Google empfiehlt Weiterleitungen für den Fall, dass du eine doppelte Seite ausser Betrieb nimmst. Sollen beide bleiben, braucht jede einen eigenen Inhalt. Die Google-Hilfe schreibt für Seiten, die kein Duplikat sein sollen: «…sollten Sie darauf achten, dass sich der Inhalt zwischen den beiden Seiten erheblich unterscheidet.»

Nur das Canonical umzustellen, reicht bei fast gleichem Inhalt womöglich nicht. Google bezeichnet eine kanonische Angabe als «ein Hinweis und keine Regel» und kann trotzdem die andere Seite wählen. Dann kann die Adresse anschliessend unter «Duplikat – Google hat eine andere Seite als der Nutzer als kanonische Seite bestimmt» erscheinen.

Was du jetzt änderst

  • Lass Varianten, wie sie sind. Adressen mit Tracking- oder Filterparametern sowie AMP- und Mobilversionen, die auf die richtige Hauptversion verweisen, brauchen weder einen Indexierungsantrag noch eine Löschung.
  • Sperre Varianten nicht per robots.txt. Google schreibt: «Verwende für die Kanonisierung nicht die Datei robots.txt. Google kann URLs, die in der robots.txt-Datei nicht zugelassen sind, ohne ihren Inhalt indexieren.» Eine gesperrte Adresse ruft Google nicht ab und kann ihr Canonical deshalb nicht lesen. Auch das Tool zum Entfernen von URLs eignet sich nicht, weil damit laut Google «alle Versionen einer URL in der Suche ausgeblendet» werden.
  • Korrigiere ein falsches Canonical an der Quelle. Je nach Ursache ist das die Vorlage, das SEO-Plugin oder die Einstellung der einzelnen Seite. Kontrolliere danach mehrere Seiten desselben Typs im Quelltext.
  • Führe gleiche Seiten zusammen oder gib jeder eine eigene Antwort, wie bei Ursache 4 beschrieben.
  • Verlinke intern auf die Hauptversion. «Verlinke beim Verlinken innerhalb deiner Website auf die kanonische URL statt auf eine doppelte URL», empfiehlt Google. Prüfe Menü, Schaltflächen und Links im Text: Führt einer davon auf eine Adresse mit Parameter oder auf eine alte Schreibweise, passt du ihn an.
  • Nimm nur Hauptversionen in die Sitemap auf. Die Kontrolle mit dem Filter «Alle eingereichten Seiten» steht in Schritt 1.
  • Beantrage nach der Korrektur einmal die Indexierung. Bestätigt der Live-Test das neue Canonical, klickst du in der URL-Prüfung auf «Indexierung beantragen». Laut Google gilt dafür ein Kontingent, und mehrere Anträge für dieselbe Adresse beschleunigen den Abruf nicht (Google-Anleitung zum erneuten Crawlen). Ob Google die Seite als eigene Hauptversion übernimmt, zeigt das Feld «Von Google ausgewählte kanonische URL» erst, wenn Google die Seite erneut abgerufen und verarbeitet hat.

Beispiel: So behandelt meine Website Adressvarianten

Am 25. September 2026 stand in meiner Search Console bei «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag» keine einzige Adresse. Einen eigenen Fall dieser Meldung kann ich dir also nicht zeigen. Zeigen kann ich, wie meine Website die Adressvarianten ausliefert, aus denen solche Einträge entstehen. Die Antworten habe ich am selben Tag mit dem Befehlszeilenwerkzeug curl abgerufen; die Canonicals findest du auch selbst im Seitenquelltext.

Tabelle seitlich verschieben

Aufgerufene AdresseAntwortCanonical im HTMLPassender Grund, falls Google die Adresse abruft
/?fbclid=test200https://www.simon-haenel.com/Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag
/kontakt?utm_source=newsletter200https://www.simon-haenel.com/kontaktAlternative Seite mit richtigem kanonischen Tag
/kontakt/308 auf /kontaktentfälltSeite mit Weiterleitung
/index.html308 auf /entfälltSeite mit Weiterleitung
https://simon-haenel.com/ und http://www.simon-haenel.com/308 auf https://www.simon-haenel.com/entfälltSeite mit Weiterleitung
/Kontakt404FehlerseiteNicht gefunden (404)

Die letzte Spalte leite ich aus Googles Beschreibung der Gründe ab. Gemessen ist sie nicht; die Testadressen habe ich für diese Prüfung selbst erzeugt.

Von diesen Varianten liefern nur die Adressen mit Parametern eine eigene Seite mit Canonical auf eine andere Adresse. Das liegt daran, wie meine Website das Canonical erzeugt: aus dem Pfad der Seite, ohne den Teil hinter dem Fragezeichen. Die anderen Schreibweisen leitet sie in einem Schritt weiter oder beantwortet sie mit einer Fehlerseite. Unter «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag» könnten bei mir von diesen Varianten also nur die Parameter-Adressen erscheinen.

Dass Google solche Adressen tatsächlich findet, zeigt ein anderer Eintrag in meinem Bericht. Unter «Durch robots.txt blockiert» steht /?fbclid=…, meine Startseite mit dem Klickparameter von Facebook. Google hat diese Adresse am 31. März 2026 abgerufen, als noch meine frühere Website mit ihrer eigenen robots.txt online war. Deren Sperre hat verhindert, dass Google die Seite und damit ein allfälliges Canonical lesen konnte. Heute erlaubt meine robots.txt den Abruf aller Adressen (Allow: /), und dieselbe Adresse liefert Status 200 mit dem Canonical auf die Startseite. Ruft Google sie erneut ab, passt sie zur Beschreibung von «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag». Am 25. September stand sie noch unter der robots.txt-Sperre.

Was ich daraus ableite: An meiner Website ist nichts zu ändern. Adressen mit Parametern entstehen über Links, die ich nicht kontrolliere, wie der Eintrag mit fbclid zeigt. Das Canonical sorgt dafür, dass Google die Hauptversion aufnimmt, und meine Sitemap schlägt mit 44 Adressen ohne Parameter nur Hauptversionen vor (Stand 25. September 2026). Taucht eine Parameter-Adresse künftig unter dieser Meldung auf, ist das der erwartete Befund; eine Sperre oder ein Antrag wäre überflüssig.

Denselben Test machst du mit deiner Website: Rufe eine deiner Seiten mit angehängtem ?utm_source=test auf, öffne den Seitenquelltext und suche nach canonical. Steht dort die Adresse ohne ?utm_source=test, verweist die Variante auf die Hauptversion, und entsprechende Einträge unter dieser Meldung sind in Ordnung. Steht dort die Adresse mit dem Parameter oder fehlt der Eintrag, muss Google selbst bestimmen, welche Version es in den Suchergebnissen zeigt. Willst du das selbst festlegen, lässt du das Canonical so einstellen, dass es die Adresse ohne Tracking-Parameter nennt.

Wenn eine deiner Leistungsseiten betroffen ist

Die Beispieladressen sortieren und das Canonical einer Seite ablesen kannst du selbst. Mehr Arbeit steckt darin, wenn eine Seite in der Liste steht, über die Interessenten eine deiner Leistungen finden sollen. Dann genügt es nicht, das Canonical dieser einen Seite zu ändern. Du musst die Einstellung finden, die den falschen Verweis erzeugt, und prüfen, welche Seiten derselben Vorlage ebenfalls betroffen sind. Und weil Google die Seite als Variante akzeptiert hat, ähnelt ihr Text der Seite im Canonical. Damit sie als eigene Seite bestehen kann, braucht sie einen Inhalt, der die Fragen zu genau dieser Leistung beantwortet.

Diese Arbeit kann ich übernehmen. Bei SEO-Start prüfe ich in der Vorprüfung die technischen Hindernisse der Seiten zu bis zu drei deiner Leistungen, etwa ein Canonical, das auf eine andere Seite zeigt. Die festgestellten Hindernisse behebe ich an diesen Seiten in deinem bestehenden System; einen Relaunch brauchst du dafür nicht. Ich recherchiere, wonach Interessenten zu diesen Leistungen suchen, überarbeite die Seiten oder lege sie im bestehenden Layout neu an und setze Seitentitel, Beschreibung und interne Links. Du erklärst mir deine Leistungen und prüfst die fachlichen Angaben; die fehlerhafte Einstellung suchen und die Texte unterscheidbar schreiben musst du nicht selbst. Der Festpreis beträgt CHF 1’900.

Ob Google die korrigierten Seiten danach als eigene Hauptversion aufnimmt, kann ich nicht zusagen; das Canonical bleibt für Google ein Hinweis. Vereinbart sind die Änderungen an deiner Website. Schick mir für das kostenlose Erstgespräch die betroffene Adresse und die Seite, die in ihrem Canonical steht.

Häufige Fragen

Soll ich für eine alternative Seite die Indexierung beantragen?

Nicht, solange ihr Canonical stimmt. Die Seite nennt selbst eine andere Adresse als Hauptversion, und an diesem Hinweis ändert ein Antrag nichts. Sinnvoll ist ein Antrag erst, nachdem du bei einer Seite, die in die Suche soll, das Canonical korrigiert hast. Die Reihenfolge steht unter Was du jetzt änderst.

Schadet die Meldung meinem Ranking?

Bei einem richtig gesetzten Canonical nicht. Google schreibt in seiner Erklärung zur Kanonisierung, eine gewisse Menge an doppelten Inhalten sei normal und kein Verstoss gegen die Spamrichtlinien. Als einen Grund für das Canonical nennt Google, Signale wie Links auf eine bevorzugte Adresse zusammenzufassen. Nachteilig wird es erst, wenn eine Seite, die gefunden werden soll, fälschlich als Variante gilt: Die Suchergebnisse verweisen dann normalerweise auf die andere Seite.

Warum kennt Google Adressen, die ich nie angelegt habe?

Google findet Adressen über Links, auch über Links auf anderen Websites und in sozialen Netzwerken. Wird dabei ein Parameter angehängt, etwa für die Auswertung einer Kampagne, entsteht eine neue Adresse mit demselben Inhalt. In meinem Bericht steht zum Beispiel meine Startseite mit dem Facebook-Parameter fbclid, wie das Beispiel unten zeigt. Solche Adressen kannst du nicht verhindern. Das Canonical sorgt dafür, dass Google die Hauptversion aufnimmt.

Muss jede Seite ein Canonical haben?

Nein. Im Leitfaden zur kanonischen URL schreibt Google: «Wir empfehlen dir, diese Methoden zu verwenden, aber keine ist erforderlich.» Ohne Angabe bestimmt Google die Hauptversion selbst. Sind deine Seiten auch mit Parametern erreichbar, legst du mit einem Canonical auf die eigene Adresse aber selbst fest, welche Adresse in den Suchergebnissen erscheinen soll.

Die Zahl der alternativen Seiten ist plötzlich gestiegen. Was bedeutet das?

Google hat neue Adressen abgerufen, die per Canonical auf eine Hauptversion verweisen. Das Diagramm im Bericht zeigt, seit wann die Zahl steigt, und die Spalte «Zuletzt gecrawlt» in der Beispieltabelle, welche Adressen neu dazugekommen sind. Neue Parameter können etwa von einer Kampagne oder einem neuen Plugin stammen, neue Seiten ohne Parameter von einer geänderten Vorlage. Entscheidend ist wie in Schritt 1, ob Seiten darunter sind, die selbst gefunden werden sollen.

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Kostenloses Erstgespräch

Eine wichtige Seite gilt als Variante?

Im Erstgespräch klären wir anhand der betroffenen Adresse, woher der falsche Verweis stammt, ob die Seite eigenen Inhalt braucht und welche Korrektur ich an deiner Website übernehme.