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Seite mit Weiterleitung in der Search Console: Was tun?
Die Search Console meldet «Seite mit Weiterleitung»? Meist ist das gewollt. So erkennst du die Seiten, bei denen du handeln musst, und was du dann änderst.
Im Bericht zur Seitenindexierung stehen eine oder mehrere Adressen unter «Seite mit Weiterleitung». Die Meldung bedeutet: Google hat die Adresse abgerufen, ist dabei auf eine andere Seite weitergeleitet worden und nimmt deshalb diese Adresse nicht in den Index auf. Die Google-Hilfe zum Seitenindexierungsbericht sagt es so: «Dies ist eine nicht kanonische URL, die zu einer anderen Seite weiterleitet. Daher wird diese URL nicht indexiert.» Ob das Ziel aufgenommen wird, entscheidet Google gesondert.
Meist ist das genau so gewollt. Alte Adressen nach einem Umbau und Schreibweisen mit http statt https, ohne www oder mit Schrägstrich am Ende sollen auf die richtige Seite führen. Handeln musst du nur, wenn in der Liste eine Adresse steht, die selbst in der Google-Suche erscheinen soll. In meinem eigenen Bericht waren sieben von acht Adressen gewollt; die achte war meine Preisseite, wie das Beispiel unten zeigt.
Das tust du jetzt: Geh die Liste durch und frage bei jeder Adresse: Soll genau diese Adresse bei Google erscheinen? Wenn nicht und du im Browser auf der richtigen Seite landest, ist nichts zu tun, und du startest auch keine Validierung. Wenn ja, entfernst du die Weiterleitung, prüfst die Seite und beantragst die Indexierung einmal.
Was «Seite mit Weiterleitung» bedeutet
Wenn Google eine Adresse abruft, antwortet der Server mit einem Statuscode. Bei einer Weiterleitung ist das ein Code aus der 300er-Reihe, meist 301 oder 308, zusammen mit der neuen Adresse. Google folgt der Weiterleitung, verarbeitet den Inhalt des Ziels und führt die Ausgangsadresse im Bericht unter «Seite mit Weiterleitung». Die Ausgangsadresse hat für Google keinen eigenen Inhalt, sie verweist nur weiter.
Eine dauerhafte Weiterleitung (301 oder 308) teilt Google mit, welche Adresse in der Suche stehen soll. In seiner Anleitung zur kanonischen URL nennt Google Weiterleitungen «ein starkes Signal dafür, dass das Ziel der Weiterleitung kanonisch sein sollte». Kanonisch heisst: Diese Adresse ist die Hauptversion. Wer eine alte Adresse dauerhaft weiterleitet, sagt Google also genau das, was die Meldung anschliessend bestätigt.
Bei einer vorübergehenden Weiterleitung (302 oder 307) ist das anders. Laut Googles Anleitung zu Weiterleitungen wird dann die Quellseite in den Suchergebnissen angezeigt, bei dauerhaften Weiterleitungen das neue Ziel.
Ähnliche Meldungen, die etwas anderes bedeuten
- «Umleitungsfehler» (in der Google-Hilfe «Weiterleitungsfehler»): Google ist beim Folgen der Weiterleitung nicht bei einer Seite angekommen, etwa wegen einer Schleife oder einer zu langen Kette. Das ist ein Fehler, den du behebst; wie, steht im Abschnitt Umleitungsfehler meines Beitrags zu Sitemap-Fehlern. In meinem eigenen Bericht stand dort eine einzige Adresse meiner früheren Website, zuletzt gecrawlt am 10. Mai 2026. Am 25. September 2026 führte sie in einem Schritt auf einen aktuellen Artikel mit Status 200; der Bericht zeigte also noch den Stand vom Mai.
- «Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag»: Die Adresse leitet nicht weiter. Sie liefert eine Seite aus, die per Canonical-Tag eine andere Adresse als Hauptversion angibt, und Google ist diesem Hinweis gefolgt.
- «Nicht gefunden (404)»: Unter der Adresse gibt es weder eine Seite noch ein Ziel. Ist die Seite umgezogen, führt eine Weiterleitung Besucher alter Links auf die neue Adresse.
- «Gefunden – zurzeit nicht indexiert» und «Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert»: Die Adresse liefert eine eigene Seite, aber Google hat sie noch nicht abgerufen beziehungsweise nicht aufgenommen. Die Prüfung erklären die Beiträge Gefunden – zurzeit nicht indexiert und Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert.
Woher die Weiterleitungen in deiner Liste kommen
Ordne jede Adresse aus der Liste einer der folgenden vier Gruppen zu. Die ersten beiden sind gewollt, die dritte verlangt eine Korrektur, und die vierte betrifft deine eigenen Links.
Gruppe 1: Alte Adressen nach einem Umbau
Du hast eine Seite umbenannt, zwei Seiten zusammengelegt oder die Website neu aufgebaut und die alten Adressen weitergeleitet. Google kennt die alten Adressen weiterhin, etwa aus früheren Abrufen oder aus Links anderer Websites, ruft sie gelegentlich wieder ab und führt sie unter dieser Meldung.
Prüfen: Öffne die Adresse im Browser. Landest du auf der aktuellen Seite zum selben Thema, ist die Weiterleitung korrekt.
Beheben: Nichts. Lass die Weiterleitung bestehen. Google schreibt in seiner Anleitung zu Websiteverschiebungen: «Behalte die Weiterleitungen möglichst lange bei, generell mindestens für ein Jahr.» Führt eine Weiterleitung auf eine Seite, die mit der alten nichts zu tun hat, etwa pauschal auf die Startseite, wähle ein passenderes Ziel. Wer einem alten Link folgt, sucht den Inhalt, der dort stand.
Gruppe 2: Schreibweisen derselben Seite
Viele Weiterleitungen richtet niemand von Hand ein. Hosting oder CMS leiten http:// auf https:// um, die Adresse ohne www auf die mit www (oder umgekehrt) und eine Adresse mit Schrägstrich am Ende auf die ohne. Deshalb erscheint die Meldung auch bei Websites, deren Betreiber nie eine Weiterleitung eingerichtet haben. Im Hilfeforum der Search Console schreibt etwa eine Jimdo-Nutzerin, sie habe bewusst keine Weiterleitung, und fragt, was sie falsch gemacht habe. Die Schaltfläche «Ich habe dieselbe Frage» zeigte dort am 25. September 2026 die Zahl 24.
Prüfen: Vergleiche die Adresse aus der Liste mit der Adresse, die dein Browser nach dem Öffnen anzeigt. Unterscheiden sie sich nur bei http oder https, beim www oder beim Schrägstrich am Ende, gehört die Adresse in diese Gruppe. Auf meiner Website leitet zum Beispiel /preise/ per 308 auf /preise weiter.
Beheben: An den Weiterleitungen nichts. Steht aber fast deine ganze Website unter dieser Meldung, prüfe oben links in der Search Console die Property. Eine URL-Präfix-Property umfasst nur Adressen, die genau mit dem eingetragenen Anfang beginnen. Ist dort http:// oder die Adresse ohne www eingetragen, deine Website aber unter https://www. erreichbar, leiten alle erfassten Adressen weiter. Lege dann eine Property für die Schreibweise an, die dein Browser anzeigt, oder eine Domain-Property, die alle Schreibweisen deiner Domain umfasst. Dazu rät auch die als empfohlen markierte Antwort im erwähnten Forumsbeitrag.
Gruppe 3: Eine Seite, die gefunden werden soll, leitet weiter
In diesem Fall musst du handeln. Eine aktuelle Seite, etwa eine Leistungs- oder Preisseite, wird auf eine andere Adresse umgelenkt, obwohl sie selbst in der Suche erscheinen soll. Solange Google sie unter dieser Meldung führt, ist sie nicht indexiert und kann nicht selbst in den Suchergebnissen erscheinen. Mögliche Auslöser sind eine Regel aus einem früheren Umbau, die nach der Rückkehr der Seite stehen geblieben ist, eine zu breit formulierte Regel, die mehrere Adressen erfasst, oder ein Plugin, das Adressen automatisch umleitet.
Prüfen: Ist die Adresse eine aktuelle Seite deines Angebots, über die Interessenten dich bei Google finden sollen, etwa eine Leistungs-, Preis- oder Kontaktseite? Dann gehört sie in diese Gruppe. Öffne sie im Browser. Landest du auf einer anderen Adresse, leitet sie heute noch weiter. Zeigt der Browser die Seite selbst, ist die Weiterleitung bereits entfernt, und der Bericht zeigt den Stand vom letzten Abruf. Wann das war, steht in der URL-Prüfung unter «Letztes Crawling».
Beheben: Entferne die Weiterleitungsregel dort, wo sie steht: in der Serverkonfiguration (etwa in der Datei .htaccess), in den Einstellungen deines Hostings, im CMS oder im Weiterleitungs-Plugin. Danach prüfst du, dass die Seite mit Status 200 antwortet und im Quelltext ein Canonical-Tag auf sich selbst trägt, und beantragst die Indexierung einmal. Die Schritte stehen unter Die Meldung Schritt für Schritt prüfen.
Gruppe 4: Deine eigenen Links zeigen auf alte Adressen
Die Weiterleitung selbst ist korrekt, aber Menü, Texte oder Sitemap verweisen noch auf die alte Adresse. Besucher kommen trotzdem ans Ziel. Google erhält aber zwei verschiedene Angaben: Dein Link nennt die alte Adresse, die Weiterleitung die neue. In der Anleitung zur kanonischen URL empfiehlt Google: «Verlinke beim Verlinken innerhalb deiner Website auf die kanonische URL statt auf eine doppelte URL.» Für die Sitemap gilt dasselbe: Sie enthält laut Google die Adressen, die in den Suchergebnissen erscheinen sollen, also keine weiterleitenden.
Prüfen: Gib die alte Adresse in die URL-Prüfung ein und klappe «Seitenindexierung» auf. Stehen unter «Sitemaps» deine Sitemap oder unter «Verweisende Seite» eine deiner aktuellen Seiten, kennt Google die alte Adresse über deinen eigenen Verweis. Prüfe, ob der Link dort heute noch steht: Öffne die Seite, zeige mit Strg + U den Quelltext an und suche mit Strg + F nach der alten Adresse.
Beheben: Ersetze den Link durch die Zieladresse. Erzeugt dein CMS die Sitemap, korrigierst du die Einstellung dort, statt die Datei von Hand zu ändern.
Die Meldung Schritt für Schritt prüfen
- Bericht öffnen. In der Search Console klickst du unter «Indexierung → Seiten» in der Tabelle «Warum Seiten nicht indexiert werden» auf «Seite mit Weiterleitung». Achte auf «Letzte Aktualisierung»: Der Bericht zeigt einen Stand, der einige Tage alt sein kann.
- Adressen einordnen. Ordne jede Beispieladresse einer der vier Gruppen zu. Weiter prüfst du nur Adressen, die in der Suche erscheinen sollen, und Adressen, auf die deine eigenen Links zeigen.
- Weiterleitung selbst nachprüfen. Öffne am Computer die Entwicklertools (F12), wechsle zum Tab «Netzwerk», aktiviere «Log beibehalten» («Preserve log») und lade die Adresse. Die erste Zeile zeigt den Statuscode: 301 oder 308 für eine dauerhafte, 302 oder 307 für eine vorübergehende Weiterleitung, 200 für eine Seite ohne Weiterleitung. In der Kommandozeile zeigt
curl -I https://www.deinedomain.ch/seitedasselbe; die Zeilelocationnennt das Ziel. - URL-Prüfung ausführen. Gib die Adresse oben in der Search Console ein und lies unter «Seitenindexierung» das Datum bei «Letztes Crawling» ab. Liegt es vor deiner Korrektur, hat Google die Änderung noch nicht gesehen. Die Angaben beziehen sich laut Google-Hilfe zum URL-Prüftool auf die geprüfte Adresse, nicht auf das Ziel der Weiterleitung. Ob das Ziel indexiert ist, prüfst du mit einer eigenen URL-Prüfung der Zieladresse.
- Live-Test richtig lesen. Klicke auf «Live-URL testen». Laut derselben Hilfe folgt der Live-Test zuerst allen Weiterleitungen und testet dann die Seite, zeigt aber weder an, dass er einer Weiterleitung gefolgt ist, noch welche Adresse er zuletzt getestet hat. Ein erfolgreicher Live-Test beweist also nicht, dass die geprüfte Adresse ohne Weiterleitung erreichbar ist. Deshalb gehört Schritt 3 immer dazu. Nach einer entfernten Weiterleitung bestätigen «Seitenabruf: Erfolgreich» und «Indexierung zulässig? Ja» zusammen mit dem Status 200 aus Schritt 3, dass Google die Seite abrufen kann.
- Indexierung einmal beantragen. Das gilt nur für eine Seite, deren Weiterleitung du entfernt hast. Mehrere Anträge für dieselbe Adresse beschleunigen den Abruf laut Google nicht.
Was du jetzt änderst
- Lass gewollte Weiterleitungen bestehen. Löschst du sie, um die Liste zu verkürzen, landen Besucher alter Links und Lesezeichen auf einer Fehlerseite, und die Adressen können danach unter «Nicht gefunden (404)» erscheinen.
- Entferne ungewollte Weiterleitungen. Prüfe danach, dass die Seite mit Status 200 antwortet, ein Canonical-Tag auf sich selbst trägt und in der Sitemap steht. Dann beantragst du die Indexierung einmal.
- Wähle «dauerhaft» nur, wenn es dabei bleibt. Google schreibt in der Anleitung zu Weiterleitungen: «Verwende dauerhafte Weiterleitungen, wenn du dir sicher bist, dass die Weiterleitung nicht rückgängig gemacht wird.» Leitest du eine Seite nur für kurze Zeit um, etwa während einer Überarbeitung, passt eine vorübergehende Weiterleitung (302 oder 307). Mein Beispiel zeigt, was passiert, wenn eine dauerhafte Weiterleitung nach wenigen Wochen wieder verschwindet.
- Führe jede alte Adresse in einem Schritt ans Ziel. Google folgt beim Crawlen laut seiner Übersicht zu HTTP-Statuscodes in der Regel bis zu zehn Weiterleitungen; eine zu lange Kette ist einer der Gründe für einen Umleitungsfehler. Leitet A auf B und B auf C, stellst du A direkt auf C um.
- Stelle interne Links und Sitemap auf die Zieladressen um. So nennen Links, Sitemap und Weiterleitung dieselbe Adresse.
- Starte für gewollte Weiterleitungen keine Validierung. Warum, erklärt der nächste Abschnitt.
Warum «Fehlerbehebung überprüfen» hier fehlschlägt
Mit der Schaltfläche «Fehlerbehebung überprüfen» bittest du Google, die bekannten Adressen dieses Grundes erneut abzurufen. Findet Google dabei an einer Adresse den Grund noch vor, wechselt der Status laut Google-Hilfe auf «Fehlgeschlagen», und die Überprüfung wird beendet. Bei gewollten Weiterleitungen trifft genau das zu: Die alte Adresse leitet weiter, weil sie weiterleiten soll. Die Validierung scheitert also an Weiterleitungen, die richtig eingerichtet sind.
Im oben erwähnten Forumsbeitrag ist genau das passiert: Die Nutzerin hatte die Überprüfung gestartet und von Google die Nachricht erhalten, das Problem bestehe auf einigen Seiten weiterhin. Ein «Fehlgeschlagen» bestätigt in diesem Fall nur, dass die Weiterleitungen noch bestehen. Google hält in derselben Hilfe fest, dass es nicht immer sinnvoll ist, ein Problem beheben und überprüfen zu lassen, und dass es in deinem Ermessen liegt, ob du dich darum kümmerst.
Auch nach dem Entfernen einer einzelnen ungewollten Weiterleitung ist die Validierung nicht der passende Weg. Stehen daneben gewollte Weiterleitungen in der Liste, schlägt sie trotzdem fehl. Für die korrigierte Seite nutzt du die URL-Prüfung und den Antrag auf Indexierung. Den Bericht aktualisiert Google laut Hilfe auch ohne Validierung, sobald es die Adresse erneut abruft.
Beispiel: acht Adressen aus meiner Search Console
Am 25. September 2026 standen in meinem Bericht acht Adressen unter «Seite mit Weiterleitung». Die Spalte «Zuletzt gecrawlt» stammt aus der Search Console. Die Spalte «Antwort am 25.09.2026» zeigt, was die Adresse an diesem Tag geliefert hat; abgerufen habe ich sie mit curl.
Tabelle seitlich verschieben
| Adresse | Zuletzt gecrawlt | Antwort am 25.09.2026 | Einordnung |
|---|---|---|---|
| /blog/kein-12-monats-seo-vertrag | 22.09.2026 | 308 → /blog/seo-vertrag-kuendigen-rechte | alte Adresse, gewollt |
| /leistungen/ki-sichtbarkeit | 17.09.2026 | 308 → /leistungen/seo-optimierung | seit dem Umbau am 7. September ohne eigene Seite, gewollt |
| /preise | 17.09.2026 | 200, wieder eigene Seite seit 24.09.2026 | Handlungsbedarf: Weiterleitung entfernt, Indexierung am 25.09.2026 beantragt |
| /blog/seo-fuer-it-unternehmen-leitfaden | 31.07.2026 | 308 → /branchen/it-dienstleister | alte Adresse, gewollt |
| /blog/seo-vertrag-kpis-checkliste | 31.07.2026 | 308 → /blog/seo-vertrag-kuendigen-rechte | alte Adresse, gewollt |
| /blog/tag/msp | 30.07.2026 | 308 → /blog | Schlagwortseite der früheren Website, gewollt |
| /blog/it-leads-kaufen-vs-organisch | 29.07.2026 | 308 → /blog/it-leads-kaufen-oder-organisch-gewinnen | alte Adresse, gewollt |
| /blog/tag/compliance | 28.07.2026 | 308 → /blog | Schlagwortseite der früheren Website, gewollt |
Sieben Adressen sind gewollt. Es sind alte Adressen, die ich bewusst weiterleite. Jede führt in einem Schritt auf eine aktuelle Seite, die beiden Schlagwortseiten meiner früheren Website auf die Blogübersicht. Bei ihnen ist nichts zu tun, und für diesen Grund starte ich keine Validierung. Dass Google fünf davon zuletzt Ende Juli abgerufen hat, ändert daran nichts.
Eine Adresse war ein echter Fall: meine Preisseite. Beim Umbau meiner Website am 7. September 2026 habe ich die Preisseite aufgelöst und /preise dauerhaft (308) auf die Leistungsübersicht weitergeleitet. Am 24. September habe ich wieder eine eigene Preisseite eingerichtet, die Weiterleitung entfernt und die Seite in Kopf- und Fusszeile verlinkt. Die URL-Prüfung zeigte am 25. September trotzdem «Seite mit Weiterleitung». Der Grund stand unter «Letztes Crawling»: 17. September 2026, 11:02 Uhr, also noch während der Weiterleitung. Der Bericht zeigte den Stand dieses Abrufs.
Am selben Tag lieferte /preise beim Abruf mit curl den Status 200 und ein Canonical-Tag auf https://www.simon-haenel.com/preise. Damit war die Korrektur an der Website erledigt, und ich habe am 25. September einmal die Indexierung beantragt. Ob und wann Google die Preisseite aufnimmt, stand bei der Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht fest. Mein eigentlicher Fehler lag am Anfang: Ich hatte eine dauerhafte Weiterleitung für eine Seite gesetzt, die 17 Tage später zurückkam. Nach Googles Hinweis zu dauerhaften Weiterleitungen passt «dauerhaft» genau in diesem Fall nicht.
Die internen Links habe ich ebenfalls geprüft. Am 25. September habe ich alle 44 Seiten meiner Sitemap abgerufen und die 50 verschiedenen Seitenadressen geprüft, auf die sie verlinken. Alle antworten direkt mit Status 200; kein interner Link führt über eine Weiterleitung.
Wenn deine Leistungsseiten betroffen sind
Die Liste einordnen und eine überflüssige Weiterleitungsregel löschen kannst du mit den Schritten oben selbst. Aufwendiger wird es, wenn nach einem Umbau mehrere Seiten weiterleiten, auf denen du deine Leistungen verkaufst. Dann musst du herausfinden, ob die Regel im Hosting, im CMS oder in einem Plugin steckt, für jede alte Adresse das passende Ziel festlegen und alle internen Links nachziehen. Und eine Seite, die wochenlang weitergeleitet hat, sollte beim nächsten Abruf durch Google auch die Fragen beantworten, mit denen Interessenten nach deiner Leistung suchen.
Diese Arbeit übernehme ich bei SEO-Start für die Seiten zu bis zu drei deiner Leistungen. In der Vorprüfung stelle ich fest, welche technischen Hindernisse diese Seiten haben, etwa eine Weiterleitung, die eine Leistungsseite auf eine andere Adresse umlenkt, oder interne Links auf alte Adressen, und behebe sie in deinem bestehenden System. Danach recherchiere ich die Suchfragen zu diesen Leistungen, überarbeite die Seiten oder lege sie im bestehenden Layout neu an und setze Seitentitel, Beschreibung und interne Links. Du erklärst mir deine Leistungen und prüfst die fachlichen Angaben; die Ursachensuche und das Schreiben musst du nicht selbst übernehmen. Der Festpreis beträgt CHF 1’900.
Ob und wann Google die Seiten aufnimmt, kann ich nicht zusagen. Vereinbart sind die Änderungen an deiner Website. Schick mir für das kostenlose Erstgespräch die Adressen aus deiner Liste, die in der Suche erscheinen sollen, und seit wann sie weiterleiten.